Fantastische Aufholjagd der Starbulls

Rosenheim - Die Starbulls Rosenheim sind ins Viertelfinale des DEB-Pokals eingezogen. **Jetzt mit Video zur PK*O-Töne bei Radio Charivari*Live-Ticker zum Nachlesen**

Gegen die Wölfe Freiburg gewannen die Rosenheimer gestern Abend im Zweitliga-internen Duell nach einer fantastischen Aufholjagd mit 6:4, nachdem man bereits mit 1:4 im Rückstand lag.


Im Gegensatz zum Sonntag fehlten bei Rosenheim Michael Rohner (angeschlagen) und Stürmer Marius Möchel (bei der U20-


Nationalmannschaft), bei den Wöfen stand Christoph Mathis anstelle von Imrich Petrik im Kasten, Barry Noe fehlte verletzt. Der Stürmer hatte sich am Sonntag einen Innenbandriss im Knie zugezogen. Rosenheim begann wieder stark und ging in der dritten Minute durch Alan Reader in Führung. Dann ließen die Gastgeber aber nach, Freiburg kam besser in die Partie und durch Mark Heatley kurz vor der Drittelpause zum Ausgleich.

Im zweiten Durchgang hatte erst Rosenheim die größte Chance, ehe die Strafbänke belegt wurden – zunächst schienen die Wölfe im Vorteil, nachdem sie durch David Danner in Überzahl in Führung gingen, dann 95 Sekunden lang eine 3-gegen-5-Unterzahl überstanden und dann mit zwei Mann mehr auf dem Eis durch Chris Capraro und Patrick Vozar auf 4:1 davonzogen. Schiedsrichter Seckler legte die Regeln, gelinde gesagt, sehr konsequent aus und zog sich den Zorn des Rosenheimer Publikums zu.

Kader Starbulls Rosenheim

Kader Starbulls Rosenheim
 © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
 © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Andreas Paderhuber © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Christian Schönmoser © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Claus Dalpiaz © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Fabian Zick © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Lukas Steinhauer © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Marcus Marsall © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Marius Möchel © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Martin Reichel © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Matt Smith © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Michael Höck © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Michael Rohner © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Michel Maaßen © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Mitch Stephens © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Mondi Hilger © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Nicolas Ackermann © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Niko Senger © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Oliver Häusler © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Robert Schopf © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Robin Hanselko © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Ron Newhook © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Stephan Gottwald © Ziegler
Kader Starbulls Rosenheim
Trainer Franz Steer © Ziegler

Es folgte aber die große Aufholjagd der Starbulls – eingeleitet durch die jungen Akteure: In Unterzahl gelangen binnen sieben Sekunden zwei Treffer zum 3:4-Anschluss. Zunächst schoss Robin Hanselko im zweiten Versuch ein und vom Bully weg krönte

Philipp Quinlan sein freches Solo mit dem 3:4. Rosenheim war wieder im Spiel, für Freiburg war es ein Genickschlag, von dem man sich nicht mehr erholen sollte. Durch diesen Anschluss erhielten die Hausherren die zweite Luft und drehten das Spiel im letzten Durchgang vollends: Zunächst gelang Stephan Gottwald der Ausgleich, fünf Minuten vor dem Ende traf Alan Reader zum 5:4, der letzte Treffer von Andi Paderhuber ins verwaiste Tor sorgte für den Endstand. Die Starbulls bestachen durch eine tolle Moral, auch wenn zwischenzeitlich noch viel Luft nach oben vorhanden war.

Statistik:

Starbulls Rosenheim - Wölfe Freiburg 6:4 (1:1, 2:3, 3:0).

Tore: 1:0 (3.) Reader (Reeder, Stephens), 1:1 (19.) Heatley (Rinke), 1:2 (29.) Danner (Karlicek, Vozar), 1:3 (36.) Capraro (Sylvester, Kunz), 1:4 (37.) Vozar (Karlicek, Heatley), 2:4 (38.) Hanselko (Senger, Schopf), 3:4 (38.) Quinlan, 4:4 (50.) Gottwald (Werner), 5:4 (55.) Reader (Reeder, Stephens), 6:4 (60.) Paderhuber;

Strafminuten: Rosenheim 21 plus Spieldauer für Frank, Freiburg 16 plus 10 Disziplinar für Capraro; Zuschauer: 918.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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