Starbulls: Mit Auswärtssieg noch auf Platz zwei

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Traf in der 1. Minute zur Starbulls-Führung: Tyler McNeely.
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Heilbronn - Zwei Siege gefeiert und die ideale Gruppe für die Zwischenrunde bekommen – das Eishockeywochenende verlief für die Starbulls wirklich nach Maß. *NEU: Video*

Durch einen 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)-Auswärtserfolg bei den Heilbronner Falken sind die Rosenheimer Eishockeyspieler am letzten Hauptrundenspieltag der DEL2 noch auf Rang zwei nach vorne geprescht und haben damit gewissermaßen ihre „Wunschgruppe“ mit Landshut, Riessersee und Kaufbeuren in der Zwischenrunde bekommen (ausführlicher Bericht dazu folgt).

Blitztor durch Tyler McNeely

Vor 1.227 Besuchern in der Kolbenschmidt-Arena legten die Starbulls ohne Tobias Thalhammmer, Marinus Kritzenberger, Mondo Hilger und den kranken Kapitän Stephan Gottwald einen Blitzstart hin. Nach einer ersten Heilbronner Chance durch Top-Scorer Robert Hock konterten die Grün-Weißen eiskalt über Norman Hauner. Dieser bediente Tyler McNeely, der nicht lange fackelte und die Scheibe ins linke Kreuzeck schlenzte – 0:1, gespielt waren genau 36 Sekunden.

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Bericht der Heilbronner Falken

Fortan entwickelte sich ein laufintensives Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die besten hatten die Innstädter, die bei vollen zwei Minuten doppelter Überzahl – ein Falke hatte darüber hinaus keinen Schläger mehr – trotz bester Schussgelegenheiten kein zweites oder gar drittes Tor nachlegten. „Da hätte schon die Entscheidung fallen können“, schimpfte Falken-Coach Igor Pavlov, der seine beiden Sünder Adriano Carciola und Sachar Blank dafür fortan auf der Bank schmoren ließ. „Solche Disziplinlosigkeiten gehen gar nicht. Das müssen sie lernen“, grunzte der Russe.

Herden bei zweitem Gegentor unglücklich

Im Mittelabschnitt waren die Gastgeber zunächst besser im Spiel und wurden in Minute 28 folgerichtig mit dem Ausgleich belohnt. PJ Fenton hatte im Powerplay viel zu viel Platz und ließ Timo Herden im Starbulls-Tor aus halbrechter Position keine Abwehrchance – 1:1 (28.). Der junge Rosenheimer Goalie hielt wieder gut, machte nur beim zweiten Falken-Tor in der 38. Minute keine glückliche Figur, als er nach einem Schuss des Ex-Kaufbeurers Brady Leisenring seine Fanghand bereits auf dem Puck wähnte. Doch Ex-Nationalspieler Hock stocherte nach und traf zum 2:3-Anschluss (38.). Nur gut, dass die Grün-Weißen zwischenzeitlich durch eine Energieleistung von Marcus Marsall (33.) und einen Unterzahl-Treffer von Max Hofbauer (35.), der hinten ums Tor herumgefahren war und dann mit einem abgefälschten Schuss Glück hatte, wieder vorgelegt hatten.

Video: Die Stimmen der Trainer

Ansonsten brachten die Oberbayern das Ergebnis aber relativ sicher über die Ziellinie. Obwohl sie wieder die eine oder andere unnötige Strafe nahmen, verteidigten sie konsequent und ließen im letzten Drittel kaum noch etwas anbrennen. Inzwischen war auch das Bietigheimer Spiel gegen Bremerhaven (1:3) zu Ende, so dass klar war, dass auch ein Punkt zu Platz zwei reichen würde. Die letzten Zweifel daran beseitigte Hauner in Minute 53: Von Shawn Weller bedient, stürmte der gebürtige Kölner alleine auf Branislav Konrad zu – der slowakische Falken-Keeper wäre vor der Saison ja beinahe in Rosenheim gelandet – verzögerte cool und verwandelte sicher zum 2:4-Endstand (53.).

"Emotionen nicht im Griff gehabt!"

Pavlov führte nach dem Match seiner Mannschaft die eigenen Fehler vor Augen: „Das war nicht gut genug! Es fehlte an Disziplin und wir haben unsere Emotionen nicht im Griff gehabt. Außerdem waren wir zweikampfschwach und sind dafür bestraft worden!“ Sein Kollege Franz Steer konnte sich dagegen über die optimale Punktausbeute am letzten Hauptrunden-Wochenende freuen: „Es war ein enges Spiel. Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Timo Herden hat seine Sache wieder gut gemacht. Das zweite Gegentor nehme ich ihm natürlich nicht übel!“

Das Spiel in der Statistik:

Heilbronner Falken - Starbulls Rosenheim 2:4 (0:1, 2:2, 0:1) 

Tore: 0:1 (1.) Tyler McNeely (Norman Hauner, Shawn Weller), 1:1 (28.) PJ Fenton (Robert Hock, Brady Leisenring – Überzahl-Tor), 1:2 (33.) Marcus Marsall (Andrej Strakhov, Max Renner), 1:3 (35.) Max Hofbauer (Max Renner, Michael Rohner – Unterzahl-Tor), 2:3 (38.) Robert Hock (Brady Leisenring, PJ Fenton), 2:4 (53.) Norman Hauner (Shawn Weller).

Schiedsrichter: Carsten Lenhart (Kassel).

Strafen: Heilbronn 10 – Rosenheim 14.

Zuschauer: 1.227.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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