Starbulls-Offensive wieder mit Ladehemmung

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Landshut - Nach dem Sieg an Weihnachten dachten viele Starbulls-Fans bereits: Jetzt geht es aufwärts! Doch ausgerechnet beim Derby in Landshut gab es einen weiteren Rückschlag:

Viele dachten, den Starbulls sei am zweiten Weihnachtfeiertag mit dem 5:2-Heimsieg gegen Bad Nauheim der Befreiungsschlag gelungen. Doch offenbar ist die Krise noch nicht überstanden: Am Sonntagabend mussten die Rosenheimer Eishockeyspieler einen weiteren Rückschlag hinnehmen und verloren das prestigeträchtige Derby beim EV Landshut mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1). Auch tabellarisch wir die Lage nach der siebten Pleite aus den letzten acht Spielen langsam aber sicher prekärer: Als Tabellenelfter haben die Innstädter nun bereits drei Punkte Rückstand auf den Zehnten Bremerhaven – aber bereits zwei Spiele mehr absolviert!

Keine Tore zu Beginn

Dabei hatten die Oberbayern im mit 6.500 Besuchern restlos ausverkauften Eisstadion am Gutenbergweg eigentlich einen ordentlichen Start hingelegt. Zunächst war Rosenheim optisch besser, aber die altbekannte Abschlussschwäche trat bereits hier wieder zu tage. Landshut kam erst nach zehn Minuten besser ins Spiel, hatte dann aber bereits im Auftaktdrittel durch Kyle Doyle, PJ Fenton oder Michael Endras hochkarätige Möglichkeit.

Doppelschlag im Mitteldrittel

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Alle Sonntagsspiele in der Statistik

Im Mittelabschnitt fielen dann auch Tore: Es lief die 26. Minute, als die Scheibe nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Starbulls-Tor irgendwie in den Torraum gestochert wurde, wo der Ex-Bietigheimer Fenton am schnellsten reagierte und die Scheibe aus kurzer Distanz in den Maschen unterbrachte. Die beste Ausgleichschance hatte anschließend Sergio Somma mit einem Pfostentreffer, doch in Minute 31 war der zweite Streich der Niederbayern fällig: Genau fünf Sekunden saß Robin Hanselko erst auf der Strafbank, als Andi Geipel von der blauen Linie einfach mal abzog und zum 2:0 für den EVL traf – allerdings mit heftiger Unterstützung von Starbulls-Goalie Patrick Ehelechner, der in dieser Szene alles andere als gut aussah!

Landshut vs. Starbulls

Auch in den letzten 20 Minuten bekamen die über 1000 mitgereisten Rosenheimer Anhänger – rund 700 davon waren sogar mit einem Sonderzug nach Landshut gefahren – keinen Grund zum Jubeln. Den Starbulls fehlten in der Offensive einfach die letzten paar Prozent, um das Gehäuse von Marco Eisenhut ernsthaft in Gefahr zu bringen. Endgültig entschieden wurde die Begegnung schließlich in der 51. Minute, als Billy Trew die Scheibe im Slot zentimetergenau serviert bekam und Ehelechner aus kurzer Distanz keine Abwehrchance ließ.

Das Spiel in der Statistik:

EV Landshut – Starbulls Rosenheim 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Tore: 1:0 (26.) PJ Fenton (Patrick Jarrett, John Rogl), 2:0 (31.) Andreas Geipel (Patrick Jarrett, Maximilian Forster – Überzahl-Tor), 3:0 (51.) Bill Trew (Cody Thornton, Michael Endras).

Schiedsrichter: Ralph Bidoul (Sonthofen).

Strafen: Landshut 20 – Rosenheim 18.

Zuschauer: 6.500 (ausverkauft).

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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