Starbulls Rosenheim

Overtime-Schlappe vor heimischen Fans

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Eine Spielszene aus dem ersten Halbfinale am Freitagabend in Rosenheim

Rosenheim - Dramatisch gestaltete sich das Heimspiel der Starbulls gegen die Steelers. 54 Sekunden vor Spielschluss erzielten die Starbulls den ersehnten Ausgleich. Doch dann ging es in die Verlängerung:

Hier können Sie das Spiel im Live-Ticker nachlesen

Vorbericht

Nach dem 1:1 Ausgleich in der Serie geht nun das Halbfinale am Mittwoch um 19.30 Uhr in seine dritte Runde. Beide Kontrahenten haben ihre Duftmarken gesetzt, aus einer Best of Seven ist nun kurzerhand eine Best of five Serie geworden.

Das Playoff-Halbfinale gegen die Bietigheim Steelers entwickelt sich gleich zu Beginn der Serie zur erwartet engen Angelegenheit. Beide Teams konnten jeweils ihr Aufschlagspiel durchbringen und so steht es erwartungsgemäß 1:1 in der Serie. Nun ist es also wieder an den Starbulls das eigene Heimrecht in einen Erfolg umzumünzen, um den alten Abstand wieder herzustellen.

Dabei sah es in der Bietigheimer Ege-Trans-Arena lange Zeit nach einem Break für Rosenheims Kufencracks aus, denn bis zur 45. Minute führten die Innstädter beim amtierenden Meister mit 2:0. Innerhalb einer Viertelstunde kassierten Gottwald und Co. jedoch fünf Treffer in Folge, gegen wie entfesselt aufspielende Gastgeber, die sich damit auch den Heimsieg und somit auch den Ausgleich in der Serie verdient hatten.

Waren die Steelers in dieser Phase so stark oder waren die Starbulls zu schwach? Die Wahrheit liegt wohl wie immer in der Mitte. Die Schwaben sind durchaus bekannt dafür, dass sie in der Lage sind einen derartigen Offensivwirbel zu veranstalten. Dies hat sich auch bis nach Rosenheim herumgesprochen. Auf der anderen Seite spielt jeder Gegner nur so gut wie man ihn lässt. Die Starbulls haben es im letzten Spielabschnitt wohl auch versäumt den Gegner mit hartem Körperspiel zuzusetzen, so wie es vor allem auch vor eigenem Publikum gelungen war.

Gefahr gebannt? So einfach ist es wohl nicht. Bei einer Auseinandersetzung zweier Gegner auf Augenhöhe kann man wohl kaum davon ausgehen, dass eine Seite "nur" ihr Konzept durchbringen muss um erfolgreich zu sein. Der Gegner versucht schließlich das Gleiche! Jedoch macht es natürlich Sinn sich mit gemachten Fehlern und den durchaus vorhandenen Stärken auseinanderzusetzen.

Die Theorie ist dabei die eine Seite, die Praxis eine ganz andere. Grundsätzlich ist zu vermerken, dass die Starbulls in guter Form sind und topfit in diese Auseinandersetzung gehen. Passiert ist bei diesem Serienstand noch gar nichts, so lange die Heimspiele gewonnen werden. SBR-Coach Franz Steer wurde daher auch nicht Müde die Erwartungen zu dämpfen. "Wer geglaubt hat, dass wir in diesem Halbfinale einfach mal so eben durchmarschieren, der ist auf dem Holzweg"- so Steer in Rahmen der letzten Pressekonferenz. "Wir stellen uns auf eine harte Auseinandersetzung ein und sind bereit hier bis zum Ende durchzuziehen. "Nicht umsonst lautet das diesjährige Motto der Mannschaft - "no pain, no gain" (kein Schmerz, kein Gewinn).

Die einheimischen Fans der Oberbayern können sich wieder auf eine ähnlich spannende und hochklassige Auseinandersetzung freuen, wie schon zuletzt an gleicher Stelle. Eine Premiere erwartet dabei die Hörer von Charivari Rosenheim. War bisher schon des Öfteren Tennisprofi Christopher Kas als Co-Kommentator an der Seite von Stephan Mikat zu hören, so kommt es dieses Mal zu einem "Vater- Sohn Doppel". Erstmals wird Moderator-Legende Karl-Heinz Kas an der Seite seines Sohns ein Starbulls- Spiel kommentieren.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V.

Quelle: rosenheim24.de

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