Klatsche in Kassel! Huskies zerfleischen Starbulls

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Rosenheim - Böse Klatsche für das Team von Franz Steer! Die Starbulls haben beim Debüt von Neuzugang Stephen Schultz bei den Kassel Huskies eine herbe Niederlage kassiert.

Ernüchterung bei den Starbulls: Mit 1:7 ist das Team von Trainer Franz Steer bei den Kassel Huskies unter die Räder geraten. Über die gesamte Spielzeit agierten die Starbulls körperlos, kopflos und konzeptlos. Die Niederlage ist in dieser Höhe verdient – und das gegen einen Gegner, der alles andere als überragendes Eishockey zeigte und darüber hinaus auch läuferisch und kämpferisch nie im Bereich seiner Grenzen zu agieren schien.

Kassel Huskies - Starbulls Rosenheim: Das Spiel zum Nachlesen

Vorbericht:

„Ich habe über zwei Tage lang Gespräche mit den Starbulls geführt, dann kam das Angebot. Ich habe mich kurz mit meiner Frau besprochen, wir waren der Meinung, ein Wechsel ist das Beste und eine Stunde nach Eingang habe ich das Angebot dann angenommen.“ - Und jetzt ist Stephen Schultz in Rosenheim angekommen, trainiert mit der Mannschaft und wird bereits am Abend beim Auswärtsspiel bei den Kassel Huskies auf dem Eis stehen.

Starbulls-Trainer Franz Steer ist auf jeden Fall von seinem Neuzugang angetan: „Er wirkt austrainiert und hat einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen. Er ist so, wie ich ihn aus Kaufbeurer Zeiten in Erinnerung habe und wie er mir angekündigt wurde.“ Das sind aber keine Vorschusslorbeeren, denn „die Frage, ob er der Richtige ist, kann man erst im Januar beantworten", so Steer weiter.

Starbulls sahen Handlungsbedarf

Die Starbulls haben im Sturm Handlungsbedarf gesehen und mit Stephen Schultz einen Stürmer verpflichtet, der läuferisch sehr gut ist und einen starken Handgelenkschuss hat. Das hat er bereits in den ersten Trainingseinheiten bewiesen. „Ich bin noch nicht bei 100 Prozent“, sagte Schultz selbst. „Die Jungs helfen mir aber, dass ich mich wohl fühle. Ich möchte aufs Eis gehen, das Beste spielen, was ich kann und dem Team helfen. Dadurch, dass ich letzte Saison in der DEL2 gespielt habe, weiß ich, was auf mich zukommt.“

Allerdings weiß er nicht, was in Kassel am Freitag auf ihn zukommt. Der Aufsteiger ist zwischenzeitlich gut angekommen und liegt auf Tabellenplatz fünf, zwei Punkte hinter den Starbulls. Und Rosenheim hat die deutliche 2:7-Heimpleite gegen die Huskies nicht vergessen. „Da haben wir grottenschlecht gespielt“, analysiert Steer, „aber jetzt wissen wir, wie die spielen wollen. Die werden mit Druck kommen und in Kassel ist das ein Hexenkessel.“

Nicht dabei sein in Kassel wird Tyler McNeely, der nach wie vor mit einer schmerzhaften Verletzung am Oberkörper zu kämpfen hat. Eine Prognose, wann McNeely wieder spielen wird, kann derzeit nicht abgegeben werden. Damit bleibt Steer zunächst aber ein Dilemma erspart: Er muss sich nicht gegen einen Kontingentspieler entscheiden. Die Starbulls haben momentan fünf davon im Kader, erlaubt sind auf dem Spielbericht jedoch nur vier. So lange aber McNeely verletzt ist, muss keiner auf die Tribüne verbannt werden.

Das Spiel in Kassel beginnt um 19.30 Uhr. rosenheim24.de berichtet wie immer im Live Ticker und unsere Kollegen von Radio Charivari in Einblendungen.

redro24/mw/Starbulls Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Fölsner

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