Mit Arbeitssieg zum Playoff-Heimrecht

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Rosenheim - Schön war´s nicht, aber zweckmäßig: Mit einem Sieg gegen Heilbronn machten die Starbulls nicht nur die „100“ voll, sondern sicherten auch das Playoff-Heimrecht. *NEU: Videos*

Video: Die Tore des Spiels:

Vor nur 1.691 Besuchern im Kathrein-Stadion setzten sich die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend mit 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) gegen die Heilbronner Falken durch. Dabei festigten die Grün-Weißen mit den Punkten 98 bis 100 nicht nur den zweiten Tabellenplatz, sondern brachten damit zwei Spieltage vor Schluss auch endgültig das Playoff-Heimrecht – zumindest für die erste Runde – unter Dach und Fach. Ebenfalls als sehr erfreulich darf man das Tor-Debüt von Leopold Tausch bezeichnen, dem zu Beginn des zweiten Drittels in seinem ersten Wechsel sein erstes Saisontor gelang.

Gegen ihren Lieblingsgegner behielten die Innstädter auch im sechsten Vergleich in dieser Saison wieder die Oberhand. Bereits im ersten Abschnitt hatten die Grün-Weißen ein Chancenplus zu verzeichnen. Es dauerte aber bis zur 14. Minute, bis Kim Staal nach einem Alleingang der Führungstreffer gelang. Anschließend hätte Tyler McNeely mit einem Pfostenschuss beinahe den zweiten Treffer nachgelegt. Verbesserungsbedarf besteht allerdings weiterhin im Powerplay: Selbst zwei längere doppelte Überzahlsituationen konnten die Starbulls in dieser Partie nicht zu einem Torerfolg nützen.

Erstes Saisontor von Tausch

Im Mittelabschnitt beruhigte dann zunächst Leopold Tausch die Nerven der grün-weißen Anhängerschaft. Es war seine erste Eiszeit in dieser Begegnung, als er von Staal und Fabian Zick eingesetzt wurde und dann seinen ersten Saisontreffer erzielte – 2:0 (22.). Danach verpassten die Starbulls mehrfach die Vorentscheidung, unter anderem durch einen Pfostenschuss von Matthias Bergmann.

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Weil es allerdings „nur“ 2:0 stand, mussten die ersatzgeschwächten Starbulls, die wegen Verletzung oder Grippe auf Stephan Gottwald, Dominic Auger, Max Hofbauer, Florian Müller und Andrej Strakhov verzichten mussten, im Schlussdrittel noch einmal ein wenig um den Sieg zittern. Zunächst gelang Adriano Carciola mit einem trockenen Schuss von der blauen Linie der Anschlusstreffer (45.), den aber Max Renner wenig später mit einem Break in Unterzahl und dem dritten Starbulls-Tor kontern konnte (49.). Heilbronn gab sich aber noch nicht geschlagen und so wurde es noch einmal spannend, als Carciola 122 Sekunden vor dem Ende viel zu viel Platz hatte und Keeper Pasi Häkkinen ein zweites Mal an diesem Abend überwand (58.). Letztlich blieb aber beim knappen und verdienten Rosenheimer Erfolg.

"Das war sicherlich keine Augenweide!"

„Das Spiel war sicherlich keine Augenweide. Umso wichtiger waren aber die drei Punkte“, resümierte Coach Franz Steer, der wieder nur zwei etatmäßige Mittelstürmer aufbieten konnte. Daran machte der Chefanweiser auch die Flaute im Powerplay fest: „Die fehlenden Spieler sind alles Akteure, die in den Überzahlreihen vorgesehen sind. So etwas macht sich halt dann bemerkbar!“ Trotz des gesicherten Heimrechts für das Playoff-Viertelfinale fiel die Vorgabe von Steer für die verbleibenden beiden Zwischenrundenspiele gegen Kaufbeuren (Freitag, 19.30 Uhr) und dann am Sonntag (18 Uhr) in Landshut eindeutig aus: „Ich will beide Spiele gewinnen!“

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim – Heilbronner Falken 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) 

Tore: 1:0 (14.) Kim Staal (Michael Rohner – Überzahl-Tor), 2:0 (22.) Leopold Tausch (Kim Staal, Fabian Zick), 2:1 (45.) Adriano Carciola (Frantisek Mrazek), 3:1 (49.) Max Renner (ohne Assist – Unterzahl-Tor), 3:2 (58.) Adriano Carciola (Fabian Krull, Moritz Muth).

Schiedsrichter: Jens Steinecke (Gotha).

Strafen: Rosenheim 8 – Heilbronn 16.

Zuschauer: 1.691.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Ruprecht

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