Nicht spektakulär, aber erfolgreich

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Machte kurz vor Schluss mit einem Empty Net Goal alles klar für die Starbulls: Kim Staal.
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Rosenheim - Es war nicht spektakulär, aber erfolgreich – das galt für den Auftritt der Rosenheimer Eishockeyspieler am Freitagabend gegen den Tabellenletzten.

Letztlich setzten sich die Starbulls vor 2.302 Besuchern mit 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) gegen Schlusslicht ESV Kaufbeuren durch und schließen damit – nach der Garmischer Niederlage in Crimmitschau – die Hauptrunde garantiert auf einem der ersten vier Tabellenplätze ab. Das bedeutet – unabhängig vom Ausgang der letzten Partie am Sonntag in Heilbronn – dass die Innstädter am kommenden Freitag in jedem Fall ein Heimspiel haben. Der Gegner wird allerdings erst am Sonntag feststehen.

Kaufbeuren verteidigt konsequent

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Wie schon vor Wochenfrist gegen die Eispiraten Crimmitschau taten sich die Grün-Weißen gegen einen kompakten Gegner über weite Strecken allerdings ziemlich schwer. Der neue Kaufbeurer Trainer Uli Egen hatte seine Mannschaft extrem defensiv eingestellt – und im ersten Drittel ging sein Konzept absolut auf. Die Allgäuer verteidigten konsequent und ließen kaum einmal eine klare Torchance für die Starbulls zu. Die logische Folge nach 20 Minuten: Keine Tore und relativ viel Langeweile.

Video: Die Tore des Spiels

Auch im zweiten Drittel bot sich den Fans zunächst ein ähnliches Bild. Kaufbeuren stand weiter tief, hatte aber zwei gefährliche Breaks, die jeweils durch Glanzparaden von Pasi Häkkinen verteitelt wurden. Mit etwas Glück hätten die Rot-Gelben da auch in Führung gehen können. Auf der anderen Seite mehrten sich die Chancen für die Rosenheimer, die aber immer wieder ihren Meister im überragenden Gästekeeper Johannes Wiedemann fanden. So mussten die Fans bis zur 39. Minute mit dem Jubeln warten. Dann aber stand Shawn Weller am langen Pfosten goldrichtig und verwertete eine tolle Rückhand-Vorlage von Andrej Strakhov zur 1:0-Führung.

Starbulls vs. Kaufbeuren

Auf Ausgleich sofort eine Antwort gefunden

In den letzten 20 Minuten mussten die Starbulls zunächst einen Rückschlag wegstecken. Markku Tähtinen hatte im Rosenheimer Drittel viel zu viel Platz und wartete dann klug auf eine Reaktion von Landsmann Häkkinen. Anschließend legte der Finne für Stephen Schultz ab, der aus kurzer Distanz ins quasi leere Tor zum Ausgleich einnetzte (44.). Darauf hatten die Gastgeber aber prompt eine Antwort. Im Powerplay behielt Matthias Bergmann die Übersicht und bediente Tyler McNeely, der Wiedmann aus kurzer Entfernung ein zweites Mal an diesem Abend überwinden konnte. Die Entscheidung fiel schließlich 10 Sekunden vor Schluss, als Weller in der neutralen Zone die Scheibe eroberte und dann für Kim Staal überließ. Der Däne stürmte über links auf und davon und traf ins inzwischen verwaiste ESV-Tor zum 3:1-Endstand (60.).

Video: Die Stimmen der Trainer

Das Spiel in der Statistik:

Starbulls Rosenheim – ESV Kaufbeuren 3:1 (0:0, 1:0, 2:1) 

Tore: 1:0 (39.) Shawn Weller (Andrej Strakhov, Matthias Bergmann), 1:1 (44.) Stephen Schultz (Markku Tähtinen, Philipp de Paly), 2:1 (46.) Tyler McNeely (Matthias Bergmann, Norman Hauner - Überzahl-Tor), 3:1 (60.) Kim Staal (Shawn Weller, Dominic Auger – ENG).

Schiedsrichter: Sascha Westrich (Zweibrücken).

Strafen: Rosenheim 6 – Kaufbeuren 6.

Zuschauer: 2.302.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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