Gottwald und Strakhov wohl wieder mit dabei

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Rosenheim - Dresden und Landshut heißen die Starbulls-Gegner am Wochenende - leichte Aufgaben sehen gewiss anders aus! Doch wie sieht es eigentlich in personeller Hinsicht aus?

Ein ganz besonders Wochenende steht für Rosenheims Eishockeyspieler auf dem Programm. Am Freitag um 19.30 Uhr kommt es im Kathrein-Stadion zum dritten Aufeinandertreffen mit den Dresdner Eislöwen, am Sonntag geht es dann zum Derby zum Erzrivalen nach Landshut.

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Nach dem 4:3-Heimsieg gegen Meister Bietigheim ist die Rosenheimer Erfolgsserie mittlerweile auf stolze fünf Siege in Folge angewachsen. Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann. Bemerkenswert, aber nicht einzigartig: Denn da gibt es momentan auch noch eine Mannschaft aus Dresden, die sogar auf sieben Spiele in Folge verweisen kann, in denen man als Sieger vom Eis ging. Damit sind die Sachsen momentan ganz klar die Mannschaft der Stunde. Diese Serie katapultierte die Mannschaft von Thomas Popiesch auf den vierten Tabellenplatz, welcher im Vorfeld der Saison von den meisten Experten nicht für möglich gehalten wurde.

In beiden bisherigen Partien in dieser Saison gegen die Starbulls ging Dresden als Sieger hervor. 6:3 in Rosenheim und 4:1 in Dresden lauteten die Resultate. Die Heimbilanz spricht aber insgesamt noch leicht für die Oberbayern. In bisher sieben Begegnungen an der Mangfall konnten die Starbulls vier für sich entscheiden, drei Mal hieß der Sieger Dresden. Nur unwesentlich besser für den SBR sieht die Gesamtbilanz beider Klubs aus. Vierzehn Mal gab es diese Ansetzung bereits, acht Mal gewann Rosenheim, sechs Mal Dresden.

Weiter Fragezeichen hinter Auger, Zick & Co.

Bei beiden Kontrahenten läuft es also momentan so richtig rund. Eine Frage, die sich alle Starbulls-Fans natürlich vor diesem Wochenende stellen: Wer von den fünf Verletzten wird am Wochenende wieder im Kader stehen? Sicher ausfallen werden auf alle Fälle Florian Müller und Fabian Zick. Ein dickes Fragezeichen steht auch noch hinter Verteidiger Dominic Auger. Entwarnung kann dagegen bei Andrej Strakhov und Stephan Gottwald gegeben werden. Die beiden dürften nach Handverletzung bzw. Gehirnerschütterung am Abend wieder mit dabei sein. Damit ergeben sich für Trainer Steer taktisch wieder erheblich mehr Möglichkeiten.

Aus dem Archiv: Starbulls - Dresden

Starbulls - Dresden

Dass die Mannschaft von Franz Steer aber auch trotz dieser vielen Ausfälle in der Lage ist, gegen die Großen der Liga zu bestehen, bewiesen sie am letzten Wochenende mit Siegen gegen Bremerhaven und Bietigheim eindrucksvoll. Das sind gewiss keine "Nobodys", die da geschlagen wurden, wobei das jetzige Wochenende nicht einfacher werden wird. Natürlich fiebern die Fans vor allem dem Sonntag entgegen, wenn es zum ewig jungem Derby nach Landshut geht. Das Team hat sein Hauptaugenmerk zunächst da, wo es auch hingehört, nämlich beim nächsten Gegner. Man will mit Dresden unbedingt auch die letzte noch verbliebene Festung stürmen und sich dann mit einem Erfolg im Rücken gefestigt in die "Höhle des Löwen" nach Landshut begeben.

Eine Frage der Disziplin? 

Wollen die Grün-Weißen am Abend zunächst gegen die Sachsen bestehen, sollten sie tunlichst den "Finnen-Sturm" der Gäste lahmlegen. Sami Kaartinen und Tommi Pöllänen sind mit Sicherheit eines der gefährlichsten Sturmduos der Liga. Aber auch die Disziplin könnte in diesem Match eine wichtige Rolle spielen: Mit nur 268 Strafminuten haben die Elbstädter ganze 100 Strafminuten weniger als der "Zweitplatzierte" in dieser Liste gesammelt und sind damit das mit Abstand disziplinierteste Team in der Liga. Zum Vergleich: Starbulls-Spieler mussten bereits 424 Minuten in der Kühlbox Platz nehmen...

Olaf Lüeße/redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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