Zum Auftakt knapp geschlagen

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Rosenheim - Im ersten Playoff-Spiel hatten die Starbulls das Nachsehen. Die Gäste aus Dresden setzten sich in der Overtime durch.

Die Starbulls haben ihr erstes Playoff-Spiel im Viertelfinale verloren. Die Dresdner Eislöwen siegten in der Overtime mit 2:3, nachdem sie zu Beginn des letzten Drittels den Ausgleich zum 2:2 erzielen konnten. Rosenheim geht also mit einem Rückstand in den Rest der Best-of-Seven-Serie, die am Freitag mit dem Gastspiel in Dresden weitergeht.

Die Tore für die Starbulls erzielten Tyler McNeely und Florian Müller. Im Kathrein-Stadion sahen 1745 Zuschauer das Spiel.

Hier finden Sie den Live-Ticker zum Nachlesen

Der Vorbericht zum Spiel

"Wer zu rechnen anfängt, verrechnet sich oft", das hatte Starbulls-Trainer Franz Steer vor einigen Wochen auf die Frage geantwortet, ob man denn im Hinblick auf die Playoffs einen möglichen "Lieblingsgegner" im Auge habe. Und jetzt ist seit Sonntag - nach der 1:3-Pleite beim Erzrivalen EV Landshut - klar: Der erste Playoff-Kontrahent der Rosenheimer Eishockeyspieler sind die Dresdner Eislöwen. Und das ist gewiss kein gern gesehener Gegner, denn in dieser Saison haben die Grün-Weißen alle vier Spiele gegen die Cracks aus Sachsens Landeshauptstadt verloren. Die ernüchternde Bilanz: Null Punkte und 9:19-Tore!

Drei Verletzte in Landshut

Hinzu kommt noch, dass Steer vor dem ersten Aufeinandertreffen gegen den Hauptrunden-Siebten am Mittwoch (19.30 Uhr, Kathrein-Stadion, rosenheim24 berichtet wieder mit Live Ticker & -Chat) große Personalprobleme plagen. Denn ausgerechnet im letzten Zwischenrundenspiel in Landshut verletzten sich mit Robert Schopf (gefoult von Fabio Wagner), Fabian Zick (nach einem Bandencheck) und Micky Rohner (ging bereits im ersten Drittel in Landshut vom Eis) drei weitere Leistungsträger schwerwiegend. Florian Müller, Andrej Strakhov und Max Hofbauer haben zuletzt ohnehin bereits gefehlt. Deswegen sind vor allem die Sorgen auf der Center-Position groß. Davon ist dann auch abhängig, wie viele Reihen Steer gegen die Sachsen aufbieten wird! Doch auch Dresden musste in dieser Saison schon oft mit einem ganz kleinen Kader auskommen!

Doch es gibt auch einige Dinge, die Mut machen aus Starbulls-Sicht: Da wäre zum einen die tolle Hauptrunde. Die Starbulls holten in 54 Spielen starke 103 Zähler und erreichten mit Platz zwei die beste Platzierung seit dem Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga. Hinzu kommt, dass die Rosenheimer schon oft bewiesen haben, dass sie Ausfälle außerordentlich gut wegstecken und auf einen für die Playoffs enorm wichtigen "Spirit" im Team bauen können. Deswegen gelten die Grün-Weißen in der Szene gemeinhin als "Playoff-Monster" - ein Titel, den sich die Mannschaften von Franz Steer in den vergangenen Spielzeiten durch beinharte Arbeit und die hundertprozentige Präsenz im richtigen Moment erarbeitet haben.

"Grüne Wand" ist gefordert

Außerdem ist nicht zu verachten, dass sich die Mannschaft bei den Heimspielen in den Playoffs immer ganz besonders auf ihre Fans verlassen kann. Die Zuschauer werden sicherlich wieder wie die berühmte "grüne Wand" hinter ihrem Team stehen. "Wer die Playoff-Stimmung in Rosenheim noch nicht kennen gelernt hat, der weiß nicht, wie laut es in einem Eisstadion werden kann", hieß es am Dienstag in einer Pressemitteilung der Starbulls! Damit sollte zumindest vor dem ersten Match alles gesagt sein.

Die Viertelfinaltermine im Überblick:

  • Spiel 2: Freitag, 14.3., 20 Uhr: Dresden - Starbulls
  • Spiel 3: Sonntag, 16.3., 18 Uhr: Starbulls - Dresden
  • Spiel 4: Dienstag, 18.3., 20 Uhr: Dresden - Starbulls
  • Spiel 5: Freitag, 21.3., 19.30 Uhr: Starbulls - Dresden (falls erforderlich)
  • Spiel 6: Sonntag, 23.3., 18 Uhr: Dresden - Starbulls (falls erforderlich)
  • Spiel 7: Dienstag, 25.3., 19.30 Uhr: Starbulls - Dresden (falls erforderlich)

redro24/mw/PM Starbulls

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Foelsner

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