Auswärtssieg vor dem Derby gegen Landshut

Beim ersten Einsatz gleich ein Shutout

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Hielt seinen Kasten in Heilbronn sauber: Goalie Timo Herden.
  • schließen

Heilbronn – Nichts anbrennen lassen haben die Starbulls am Sonntag in Heilbronn. Mann des Abends war gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz der junge Keeper Timo Herden.

Vor der Minuskulisse von nur 976 Zuschauern gewannen die Rosenheimer Eishockeyspieler am Sonntagabend in der Kolbenschmidt-Arena verdientermaßen mit 3:0 (1:0, 0:0, 2:0) bei den Heilbronner Falken und halten damit nach dem sechsten DEL2-Spieltag den Kontakt zur Tabellenspitze.

Bei den Starbulls gab es im Vergleich zur Freitagspleite gegen Vorjahresmeister Bremerhaven (0:2) nur zwei personelle Änderungen. Im Tor stand wie von Trainer Franz Steer im Vorfeld angekündigt Timo Herden anstatt Patrick Ehelechner und Max Kritzenberger verteidigte an der Seite von Micky Rohner, so dass dem jungen Max Vollmayer diesmal nur die Position des siebten Verteidigers blieb.

Herden war auch der Mann des Abends: Gleich bei seinem ersten Saisoneinsatz machte der junge Rosenheimer Goalie ein starkes Spiel und schaffte gleich einen „Shutout“ – sozusagen das „Sahnehäubchen“ auf eine gute Rosenheimer Leistung in der Fremde.

Zunächst tat sich auf beiden Seiten bis auf einen Schuss von Max Renner an den Außenpfosten im ersten Drittel nicht viel. Rosenheim war aber die aktivere Mannschaft und verdiente sich die Führung 68 Sekunden vor der Sirene daher durchaus. Die Gastgeber waren nach einer Strafe gegen Dustin Cameron gerade wieder komplett, als Beppo Frank von der blauen Line abzog. Max Hofbauer und Tyler McNeely stocherten zunächst erfolglos hinterher, doch der Kanadier bekam noch eine zweite Chance und brachte den Puck aus dem Getümmel zum 0:1 in den Maschen unter (19.).

Nach dem ersten Wechsel erhöhten sich Tempo und Spielfluss, auch weil die Falken nun mehr investierten. Dennoch ging die Führung für Grün-Weiß mit zunehmender Spieldauer immer mehr in Ordnung. Rosenheim musste sich lediglich den Vorwurf gefallen lassen, zu fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten umgegangen zu sein. McNeely, Hofbauer oder Simon Fischhaber hatten allesamt die Gelegenheit, das Ergebnis auszubauen. Auf der Gegenseite prüften Tobias Kircher und Steven Bär Herden. Einmal wäre der junge Rosenheimer Goalie allerdings machtlos gewesen, doch Sergej Janzen brachte das Kunststück fertig, den Puck nach einem Abpraller am quasi leeren Tor vorbeizuschießen.

Der Schlussabschnitt begann für die Steer-Schützlinge genau nach Maß. 58 Sekunden waren gespielt, als sich Hofbauer an der Bande durchtankte, einmal antäuschte und für Benjamin Zientek auflegte, der keine Mühe hatte, die Scheibe zum 0:2 im Falken-Kasten zu versenken (41.). Anschließend machte Heilbronn nochmal kurzzeitig Druck, doch in der 50. Minute war die Entscheidung fällig: Bei angezeigter Strafe gegen die Falken kam die Scheibe über Frank und Marcus Götz zu Mario Trabucco, der die Scheibe ungehindert hoch ins rechte Eck setzte – 0:3.

In der Schlussphase ließen die Innstädter dann kaum noch etwas anbrennen und schaukelten den verdienten Erfolg sicher über die Zeit.

Das Spiel in der Statistik:

Heilbronner Falken – Starbulls Rosenheim 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) 

Tore: 0:1 (19.) Tyler McNeely (Josef Frank, Max Hofbauer), 0:2 (41.) Benjamin Zientek (Max Hofbauer), 0:3 (50.) Mario Trabucco (Beppo Frank, Marcus Götz – sechster Feldspieler)

Schiedsrichter: Elvia Melis (Grefrath)

Strafen: Heilbronn 6 – Rosenheim 4

Zuschauer: 976.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Starbulls Rosenheim

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser