Erst in Verlängerung verloren

Rosenheim - Eine tolle Leistung zeigten die Starbulls am Sonntagabend beim Favoriten Wild Wings Schwenningen. Erst in der Verlängerung musste sich die Steer-Truppe mit 1:2 geschlagen geben. **Live-Ticker zum Nachlesen** **PK-O-Töne**

Tore:


0:1 - Schenkel (Quinlan), 17. Minute

1:1 - Hooton (Hacker), 34. Minute


2:1 - Hooton (Schlager), 63. Minute

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O-Töne aus der PK bei Radio Charivari

Erste Eindrücke aus dem Stadion:

Starbulls - Wild Wings

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Lesen Sie hier nochmal den Bericht nach dem Spiel gegen die Towerstars:

"Maracle die Seele des Starbulls-Spiels"

Ein temporeiches und gutes Eishockeyspiel zeigten die Starbulls Rosenheim und die Towerstars Ravensburg in der 2. Bundesliga. Am Ende siegten die Starbulls nicht unverdient mit 3:1, weil die Hausherren insgesamt die besseren Gelegenheiten aufweisen konnten. Auch die Towerstars hatten im Spielverlauf ihre Chancen, der Rosenheimer Star-Goalie Norm Maracle war letztlich nur einmal zu bezwingen.

"Es war schade, dass kurz vor Schluss noch so ein Ding reingekullert ist. Norm hätte sich den Shutout verdient gehabt", lobte Trainer Franz Steer seinen Torhüter. "Der ist heute wieder überragend dringestanden, war die Seele unseres Spiel", sagte Steer, der ansonsten von einer geschlossenen Leistung sprach und keinen Spieler hervorheben wollte. "Die Mannschaft hat überragend gekämpft, alle haben hart gearbeitet - das ist unser Weg."

Dann lag die Scheibe im letzten Abschnitt doch hinter Maracle im Tor, der vermeintliche Treffer von Cabana wurde aber zurecht nicht anerkannt. Die Starbulls verpassten zunächst die endgültige Entscheidung, ehe Draisaitl alles riskierte und seinen Tormann vom Eis nahm: Marius Möchel traf ins verwaiste Gehäuse - 3:0. Und dann gab es doch noch einen schwarzen Fleck auf der Maracle-Weste, denn in der 59. Minute fälschte Max Schmidle einen Schuss in Überzahl zum Ravensburger Ehrentor ab. "Wir haben unglückliche Gegentore kassiert: Eines in Unterzahl, ein abgefälschtes, als wir gerade eine Strafe überstanden hatten und eines ins leere Tor", meinte Draisaitl, der aber insgesamt von einem "guten Spiel" und "starken Rosenheimern" sprach. Kollege Steer beschwörte neben dem Kampfgeist und Maracle auch das Glück, das man in gewissen Situationen braucht: "Das Momentum war diesmal auf unserer Seite." Mit diesem Sieg im Rücken könne man auch selbstbewusster am Sonntag zum schweren Gastspiel nach Schwenningen fahren, so Steer.

Statistik:

Starbulls Rosenheim - Towerstars Ravensburg 3:1 (1:0, 1:0, 1:1).

Tore: 1:0 (12.) Werner, 2:0 (38.) Gottwald (Zeller, Werner), 3:0 (59.) Möchel, 3:1 (59.) Schmidle (Kinch);

Strafminuten: Rosenheim 14, Ravensburg 14;

Zuschauer: 2055.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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