Hauner trifft gegen Angstgegner gleich dreimal

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Schenkte den Sachsen am Abend gleich drei Treffer ein: Norman Hauner.
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Weißwasser - Einen deutlichen Erfolg haben die Starbulls bei ihrem „Angstgegner“ in Weißwasser eingefahren. Ein Akteur traf dabei gleich dreimal ins Schwarze:

Der Respekt der Rosenheimer Eishockeyspieler war groß vor ihrem freitäglichen Gastspiel bei den Lausitzer Füchsen. Schließlich hatten sie gegen die Sachsen zuletzt meist nicht gut ausgesehen. Doch diese Sorgen erwiesen sich diesmal als unbegründet: Nach einer über weite Strecken überzeugenden Leistung setzten sich die Grün-Weißen mit 6:3 (0:0, 4:1, 2:2) durch und haben damit wieder wichtige Punkte im Kampf um das Playoff-Heimrecht eingefahren. Mann des Abends war Norman Hauner, der im „Fuchsbau“ gleich drei Tore auf seinem Konto gutschreiben lassen konnte.

Die Rosenheimer, die neben Florian Müller und Tobias Thalhammer kurzfristig auch auf den kranken Kim Staal und Kapitän Stephan Gottwald verzichten mussten, hatten eigentlich nur im ersten Drittel leichte Probleme mit dem Gegner. In dieser Phase waren die Cracks von der polnischen Grenze etwas aktiver und konnten auch ein leichtes Chancenplus verbuchen. Das torlose Remis zur ersten Sirene ging aber insgesamt in Ordnung.

Doppelschlag bringt die Wende

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32 Sekunden nach Wiederbeginn mussten die Starbulls allerdings einen Rückschlag hinnehmen, als vor dem Tor von Pasi Häkkinen viel Verkehr herrschte. Lukas Pozivil hatte von der blauen Linie wuchtig abgezogen, der Schuss war für den Rosenheimer Keeper nicht zu halten – 1:0 (21.). Doch die Innstädter antworteten im Stil eines Klasseteams. Erst beförderte Andrej Strakhov einen Abpraller von Keeper Dustin Strahlmeier zum Ausgleich in die Maschen (24.), nur 46 Sekunden später „tunnelte“ Robert Schopf den Lausitzer Keeper nach einem Konter zum 1:2 (25.).

Dann hatten die Oberbayern Glück, dass Thomas Götz nur den Außenpfosten traf. Doch ansonsten spielte Rosenheim nun sehr clever. Norman Hauner traf aus dem Slot erst zum 1:3 (30.) und dann kurz vor der zweiten Pause aus unmöglichem Winkel zum 1:4 (39.). Da die Gäste in dieser Phase durch Shawn Weller, Marcus Marsall und Schopf noch weitere glasklare Chancen hatten, ging die Führung auch in der Höhe in Ordnung.

Starbulls am Ende ungefährdet

Letzte Zweifel am insgesamt sicherlich absolut verdienten Auswärtssieg beseitigte Fabian Zick in der 51. Minute, als er die Scheibe nach zwei Paraden von Strahlmeier aus spitzem Winkel unter die Latte lupfte. Die Grün-Weißen hatten auch im letzten Drittel einige klare Möglichkeiten, darunter zwei Breaks von Robin Hanselko und Weller. Beide vergaben jedoch. Wie es geht, zeigte Markus Lehnigk, der einen schnellen Gegenstoß zum 2:5 nützte (55.).

Am klaren Gästeerfolg konnte dies jedoch nichts mehr ändern, wobei die letzten beiden Treffer des Spiels durch Hauner (59.) und Götz (60.) zum 3:6-Endstand nur noch für die Statistik von Bedeutung waren. Fakt ist, dass sich die Rosenheimer mit diesem Auswärtssieg nicht nur wichtige Punkte, sondern auch Selbstvertrauen für das „Rückspiel“ am Sonntag (18 Uhr) im Kathrein-Stadion verschafft haben dürften.

Das Spiel in der Statistik:

Lausitzer Füchse – Starbulls Rosenheim 3:6 (0:0, 1:4, 2:2) 

Tore: 1:0 (21.) Lukas Pozivil (Pavel Brendl, Scott King), 1:1 (24.) Andrej Strakhov (Robin Weihager, Maximilian Hofbauer), 1:2 (25.) Norman Hauner (Tyler McNeely, Dominic Auger), 1:3 (30.) Robert Schopf (Robin Hanselko, Michael Rohner), 1:4 (39.) Norman Hauner (Michael Rohner, Marcus Marsall), 1:5 (51.) Fabian Zick (Maximilian Hofbauer, Benjamin Zientek), 2:5 (55.) Markus Lehnigk (Philipp Pinter, Dustin Strahlmeier), 2:6 (59.) Norman Hauner (Shawn Weller, Tyler McNeely), 3:6 (60.) Thomas Götz (Philipp Pinter, Sean Fischer).

Schiedsrichter: Markus Krawinkel (Moers).

Strafen: Weißwasser 4 – Rosenheim 4.

Zuschauer: 2.348.

redro24/mw

Quelle: rosenheim24.de

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