2. Bundesliga am Sonntag

St. Pauli stoppt Eintracht-Serie - Heimpleite für Union

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Das Duell zwischen Braunschweig und St. Pauli fand keinen Sieger.

München - Braunschweig trennt sich von St. Pauli torlos, Duisburg verliert zuhause gegen Frankfurt und Fürth entführt die Punkte aus Berlin - die Zusammenfassung der drei Zweitligaspiele am Sonntag.

Eintracht Braunschweig - FC St. Pauli 0:0

Der FC St. Pauli hat die Siegesserie von Eintracht Braunschweig durchbrochen, aber den dritten Auswärtssieg der Saison trotz guter Chancen verpasst. Die Mannschaft von Trainer Ewald Lienen musste sich im Eintracht-Stadion mit einem 0:0 zufrieden geben und bleibt damit Dritter mit drei Punkten Vorsprung auf die Niedersachsen.

St. Pauli gab im ausverkauften Eintracht-Stadion vor 23.050 Zuschauern im ersten Durchgang klar den Takt vor. Erst verzog Sebastian Maier nur knapp per Fernschuss aus 25 Metern (8.), dann klatschte ein Versuch von Waldemar Sobota an die Latte (15.). Die Eintracht, die zuletzt dreimal in Folge gewann, konnte sich vor allem bei Keeper Rafal Gikiewicz bedanken, dass es torlos in die Kabine ging. Der Pole klärte exzellent gegen Marc Rzatkowski(40., 42.).

Die Eintracht kam mit einer völlig veränderten Körpersprache aus der Halbzeitpause und nahm nun deutlich aktiver am Geschehen teil. Sobota musste bei einem Kopfball von Löwen-Stürmer Emil Berggreen auf der Linie klären (47.). Danach lieferten sich beide Teams packende Zweikämpfe, ohne zu ganz großen Gelegenheiten zu kommen. Orhan Ademi (90.) vergab freistehend die beste Chance für Braunschweig und scheiterte an Keeper Robin Himmelmann.

Union Berlin - SpVgg Greuther Fürth 1:2 (1:0)

Union Berlin hat das Heimdebüt von Trainer Sascha Lewandowski verpatzt. Die Köpenicker verloren im Stadion an der Alten Försterei gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 1:2 (1:0) und kassierten im zweiten Spiel unter Lewandowskis Leitung die erste Niederlage.

Stürmer Steven Skrzybski hatte die in der ersten Halbzeit dominierenden Berliner in Führung gebracht (17.), doch Jürgen Gjasula drehte mit einem Doppelpack (47. und 70., Foulelfmeter) die Partie zugunsten der Fürther.

Union trat zu Beginn äußerst engagiert und kampfstark auf. Nach der Führung durch Skrzybski erspielten sich die Berliner viele gute Möglichkeiten zum schnellen 2:0. Doch beim Abschluss zeigten die Unioner Nerven, außerdem erwischte der Fürther Torhüter Sebastian Mielitz einen guten Tag.

Nach dem überraschenden Ausgleich durch einen verwandelten Freistoß von Gjasula verloren die Gastgeber den Faden. Fürth kam dagegen immer besser ins Spiel und hatte Glück, dass Schiedsrichter Sven Jablonski (Bremen) den vermeintlichen 2:2-Ausgleich durch Benjamin Kessel (82.) wegen eines vorherigen Foulspiels nicht anerkannte.

MSV Duisburg - FSV Frankfurt 0:1 (0:1)

Aufsteiger MSV Duisburg rutscht immer tiefer in die Krise. Die Zebras verloren daheim mit 0:1 (0:1) gegen den FSV Frankfurt und bleiben mit drei Punkten Schlusslicht. Manuel Konrad (32.) traf zum dritten Saisonsieg des FSV, der damit auf Platz acht vorrückt. In der Schussphase verloren die Platzherren außerdem noch Tim Albutat (83.) per Roter Karte wegen groben Foulspiels.

Die Duisburger, mit großem „Refugees welcome“-Schriftzug auf der Trikotbrust, begannen vor nur 15.124 Zuschauern ordentlich und hatten durch Youngster Nico Klotz an dessen 19. Geburtstag die große Chance zur Führung. Den Distanzschuss des Mittelfeldspielers konnte die FSV-Abwehr aber mit etwas Glück zur Ecke klären (27.).

Ansonsten brachte der MSV, bei dem der nachverpflichtete nigerianische Ex-Nationalspieler Victor Obinna wieder nicht im Kader stand, offensiv nicht viel zustande. Fast aus heiterem Himmel kamen derweil die bis dahin blassen Frankfurter wenig später zur Führung. Nach einer Ecke konnte die MSV-Hintermannschaft nicht klären, Konrad war aus kurzer Distanz zur Stelle.

In der zweiten Halbzeit blieb die Begegnung auf mäßigem Niveau, spielerisch brachten beide Teams wenig zustande. Folgerichtig resultierte die beste Duisburger Chance aus einem Standard: James Holland zog nach einer Ecke mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern knapp vorbei (62.). Auf der Gegenseite verpasste Dani Schahin nach einem feinen Hackentrick die frühzeitige Entscheidung (75.).

sid

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