Abstiegskrimi in Frankfurt

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Theofanis Gekas spielt am Sonntag mit Frankfurt gegen Stuttgart

Frankfurt/Main - Im Abstiegsgipfel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart sind an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beide Mannschaften zum Siegen verdammt.

Im Abstiegsgipfel zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfB Stuttgart sind an diesem Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beide Mannschaften zum Siegen verdammt. Vor allem die Schwaben dürfen sich am Main keinen weiteren Patzer leisten, sonst wird der Klassenverbleib immer unrealistischer. “Die Europa League ist vorbei, jetzt zählt nur noch die Bundesliga. Wir müssen die Mannschaften, die vor uns liegen, jagen und punkten“, forderte Stuttgarts Sportdirektor Fredi Bobic.


"Alle schrecklich außer Marcel Reif": Die beliebtesten Fußball-Meinungen

Das Buch "Sind Sie was Besonderes?" (Christoph Amend, Matthias Stolz, Knaur-Verlag) sammelt "Die 1000 beliebtesten Meinungen unserer Zeit". Auch zum Thema Fußball sind Dutzende dabei: Typische Phrasen, die an den Stammtischen der Republik gedroschen werden. Die Leser können dabei überprüfen, wie sehr ihre Meinung mit den "beliebten" übereinstimmt - und insofern, ob Sie etwas Besonderes sind. Klicken Sie sich hier durch 45 der beliebtesten Fußball-Meinungen aus dem Buch. © Knaur
In der Bundesliga finde ich Bayern München scheiße, aber in der Champions League halte ich schon zu ihnen. © Getty
Ich finde den Van Gaal merkwürdig, aber er kann die Spieler offenbar erreichen. © Getty
Die Stimmung im Olympiastadion in München war ja nie besonders, aber architektonisch ist es das schönste Stadion. © Getty
Ich finde den SC Freiburg irgendwie sympathisch. © Getty
Ich finde den FC St. Pauli irgendwie sympathisch. © Getty
Ich finde den FSV Mainz irgendwie sympathisch. © Getty
VIP-Lounges in der Bundesliga – das hat doch mit Fußball nichts mehr zu tun. © Getty
Diese Interviews direkt nach einem Fußballspiel – mir tun die Spieler immer leid. © Getty
Hertha BSC ist mir zu prollig. © Getty
FC-Bayern-Fans wollen immer zu den Gewinnern gehören. © Getty
In Hamburg sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
In Köln sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
In Berlin sind die Erwartungen an die Mannschaft so groß wie sonst nirgendwo. © Getty
Werder Bremen fährt einen ruhigen Kurs – aber die können sich das auch erlauben bei der Mediensituation dort. © Getty
Die Bayern sind die Einzigen, die sich trauen zu sagen: Wir werden Meister! Deswegen werden sie es auch so oft. © Getty
Die gegnerischen Mannschaften sind immer doppelt motiviert, wenn es gegen den FC Bayern geht. © Getty
Das K.-o.-System im Europapokal war spannender als die Gruppenspiele in der Champions League. © Getty
Ich finde, alle Bundesliga-Spiele sollten wieder samstags um halb vier beginnen. © Getty
Ich schaue mir Fußballspiele im Fernsehen manchmal bewusst ohne Ton an, weil ich die Kommentatoren nicht ertrage. © Getty
Die Bundesliga-Schlusskonferenz im Radio bleibt unübertroffen. © Getty
Wenn man zu einem Fußballspiel gehen will, wo die Leute richtig nett sind, dann muss man zu St. Pauli gehen. © Getty
Wobei, die beste Stimmung ist unbestritten in Dortmund. © Getty
Bayer Leverkusen wird nie ein großes Finale gewinnen. © Getty
... und Michael Ballack auch nicht. © Getty
Mit Ballack wäre die WM 2010 nicht so gut gelaufen. © Getty
Es weckt nichts so viele Emotionen wie Fußball. © Getty
Natürlich ist mir klar, dass da einfach nur 22 Männer einem Ball hinterherrennen. © Getty
Mir ist unbegreiflich, wie man Schiedsrichter werden kann. © Getty
Wobei ich Respekt habe vor den Schiedsrichtern, die sich gegen verwöhnte Millionäre durchsetzen müssen. © dpa
Wenn Fußballer versuchen, sich schick anzuziehen, geht das immer schief. © dpa
Schade finde ich, dass es diese alten Trikots der Nationalmannschaft aus den 50er Jahren nicht mehr gibt. © Getty
Die Trikots sahen früher überhaupt besser aus. © Getty
Fußballkommentatoren sind schrecklich – bis auf Marcel Reif. © Getty
Ich gucke nie Fußball – außer bei der WM. © Getty
Deutschland ist und bleibt eine Turniermannschaft. © Getty
Meine Lieblingsmannschaft bei der WM kommt meistens aus Afrika. © Getty
Ich halte gerne zu sympathischen Verlierern. © Getty
Ich kann mit Patriotismus nicht viel anfangen, aber bei der WM halte ich natürlich zu Deutschland. © Getty
Franz Beckenbauer gelingt es spielend, sich im selben Satz zu widersprechen. © Getty
Trotzdem mag ich Beckenbauer. Es ist gar nicht selbstverständlich, dass er zu dem geworden ist, was er heute ist. © Getty
Von der WM in Südafrika werden vor allem die Vuvuzelas in Erinnerung bleiben – und Maradonas seltsamer Auftritt. © Getty
Ich finde es seltsam, dass es jedes Mal wieder Ärger mit den neuen WM-Bällen gibt. © Getty
Das ist Marketing, adidas braucht eben ein neues Produkt. © Getty
Was Fußball für eine Macht hat, ist unglaublich. © Getty
Man kann über die FIFA sagen, was man will: Sie hat sich für Afrika eingesetzt. © Getty

Mit seinem zweiten Auswärtssieg der Saison würde der VfB bis auf fünf Zähler an die in diesem Jahr noch sieg- und torlose Eintracht heranrücken und die Hessen endgültig mit in den Abstiegssumpf ziehen. “Das wäre gut, da die Frankfurter nicht auf diese Situation eingestellt sind“, sagte Stuttgarts Trainer Bruno Labbadia, der allerdings mit großen Personalsorgen zu kämpfen hat.


“Die vielen Verletzungen in unserer Mannschaft sind ein Riesenproblem“, sagte Labbadia, der sich aber über die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Cacau (Adduktorenzerrung) und Serdar Tasci (Leistenprobleme) freuen kann. Die beiden Nationalspieler treten die Reise nach Frankfurt mit an und gehören zum vorläufigen Kader, sagte ein VfB-Sprecher am Samstag.

Bei Christian Gentner (Bänderriss im Sprunggelenk) und Pawel Pogrebnyak (Rippenbruch) seien die Hoffnungen auf einen Einsatz aber eher gering. Patrick Funk (Innenbandanriss im Knie) fällt wie mehrere Langzeitverletzte aus. Im Tor steht nach der Verletzung von Marc Ziegler der eigentlich von Labbadia degradierte Sven Ulreich.

Fast aus dem Vollen schöpfen kann dagegen Eintracht-Coach Michael Skibbe. Lediglich hinter dem Einsatz von Youngster Sebastian Rode steht noch ein Fragezeichen. “Sein Knie hat wieder reagiert. Er ist ein junger Spieler und hat schon zwei schwere Knieverletzungen hinter sich. Da müssen wir vorsichtig sein“, sagte Skibbe. Weiter pausieren muss Chris (Rücken-Operation).

Der Frankfurter Trainer will trotz 544 Minuten ohne Treffer an seinem System mit nur einer Spitze nichts ändern. “Das System spielt die Eintracht seit Jahren und wird auch international von den Topteams praktiziert“, sagte Skibbe, der nach der sportlichen Talfahrt unter Druck steht. “Wir wollen gewinnen und dürfen das Spiel auf gar keinen Fall verlieren“, sagte Skibbe.

dpa

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