Deutsch-Ivorer Gnabry trifft

Arsenal an der Spitze - ManUnited in der Krise

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Der Deutsch-Ivorer Serge Gnabry feierte seinen ersten Premier-League-Treffer.

Manchester - Der FC Arsenal hat die Tabellenführung in der Premier League ausgebaut. Beim 2:1 in Swansea erzielte der Deutsch-Ivorer Serge Gnabry ein Tor. ManUnited musste dagegen eine weitere bittere Pille schlucken.

Der FC Arsenal hat die Gunst der Stunde genutzt. Durch ein 2:1 (0:0) bei Swansea City hat die Mannschaft von Trainer Arsène Wenger die Tabellenführung in der englischen Premier League ausgebaut. Die Treffer der Gunners erzielten der 18-jährige Deutsch-Ivorer Serge Gnabry in der 58. Spielminute und Aaron Ramsey (62.). Swansea war nur noch der Anschluss durch Ben Davies vergönnt (82.).

Nachdem am Samstagnachmittag Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur und der FC Chelsea Punkte liegen gelassen hatten, landete der Club der deutschen Nationalspieler Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski am Abend den fünften Sieg in Serie. Mit 15 Punkten hat Arsenal zwei Zähler Vorsprung vor Tottenham (13). Chelsea (11) ist Dritter. Überraschend auf Rang vier steht der FC Southampton (11), der Crystal Palace 2:0 (0:0) bezwang.

In Swansea erzielte DFB-Juniorennationalspieler Gnabry sein erstes Liga-Tor für Arsenal in seinem zweiten Spiel von Beginn an. Nur eine Minute später hätte auch Mesut Özil beinahe getroffen. Sein Lupfer verfehlte aber knapp das Tor. „Wir haben sehr viel Substanz in der Mannschaft. Das haben wir gezeigt. Wir hatten eine gute Möglichkeit, die haben wir genutzt“, freute sich Wenger nach dem zwölften Auswärtssieg in Serie.

Der englische Meister ManUnited ist dagegen mit der ersten Heimniederlage gegen West Bromwich Albion seit fast 35 Jahren tief in die Krise gerutscht. Die Mannschaft von Trainer David Moyes verlor gegen den Außenseiter 1:2 (0:0). Nach der dritten Niederlage im sechsten Spiel steht der Rekordmeister auf dem zwölften Platz. Am vergangenen Wochenende war der Club im Derby gegen Manchester City bereits beim 1:4 gedemütigt worden.

Doch diesmal hatte auch ManCity keinen guten Tag erwischt. Bei Aston Villa verlor der Meister von 2012 2:3 (1:0) und verpatzte damit die Generalprobe vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch gegen Bayern München. „Birmingham 2 Manchester 0“, twitterte der ehemalige englische Nationalspieler Gary Lineker nach den Niederlagen der Clubs aus Manchester. Zum ersten Mal seit 2008 haben ManUnited und City in der Premier League an einem Tag verloren.

Auch das 1:1 (1:0) der Spurs gegen Chelsea spielte Arsenal in die Karten. Im Londoner Derby hatte Gylfi Sigurdsson Tottenham in Führung gebracht (19.). John Terry gelang nach einem Freistoß des starken Juan Mata der Ausgleich (64.). Die deutschen Nationalspieler André Schürrle und Lewis Holtby wurden in der 68. Minute eingewechselt und hatten später jeweils eine Möglichkeit. Schürrle scheiterte an Spurs-Keeper Hugo Lloris, Holtbys Schuss blieb in der Chelsea-Abwehr hängen. „Mit dem 1:1 können wir beide gut leben“, sagte Holtby der Nachrichtenagentur dpa. „Wir spielen bisher eine wundervolle Saison. Wir haben noch nicht verloren und sind auf einem guten Weg.“

Die Sensation gab es aber in Manchester, wo der frühere Schwergewichts-Boxweltmeister Evander Holyfield als Tribünengast über den K.o. von United staunte. Das Tor von Wayne Rooney (57.) war zu wenig. Morgan Amalfitano (54.) und Saido Berahino (67.) schossen den ersten WBA-Sieg in Old Trafford seit dem 30. Dezember 1978 (5:3) heraus. „Das war eine enttäuschende Leistung und ein enttäuschendes Resultat“, klagte Trainer Moyes. Enttäuschung herrschte auch beim FC Fulham und dem langjährigen Bundesligaprofi Sascha Riether. Die West-Londoner unterlagen im Craven Cottage gegen Cardiff City 1:2 (1:1). Aufsteiger Hull City landete indes beim 1:0 (1:0) gegen West Ham United den dritten Sieg und steht auf Platz sieben.

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dpa

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