Vereinsrekord für Gladbach

Freiburg kann Fohlen-Heimserie nicht stoppen

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Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach beißt sich in der Bundesliga oben fest. Auch der SC Freiburg kann die Heimserie der "Fohlen" nicht beenden. Raffael entscheidet das Spiel.

Borussia Mönchengladbach hat seine imposante Heimserie in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt und mit einem Vereinsrekord den vierten Platz gefestigt. Der fünfmalige deutsche Meister besiegte den SC Freiburg mit 1:0 (0:0) und feierte zum ersten Mal in seiner Bundesligageschichte sieben Heimsiege zum Saisonstart.

Raffael sorgte mit seinem Tor (62.) zudem für den fünften Erfolg hintereinander - das war den Fohlen zuletzt vor 18 Jahren geglückt. Durch den Sieg gehen die Gladbacher mit einem Vier-Punkte-Vorsprung ins Spiel gegen Verfolger Schalke 04 am kommenden Samstag. Die Freiburger boten zwar eine ordentliche Leistung, nach der siebten Niederlage im 14. Spiel bleiben sie aber weiter auf dem Relegationsrang.

„Das war ein schweres Stück Arbeit gegen eine gute Mannschaft. Es ist schwer, gegen Freiburg Tore zu schießen. Mit dem 1:0 können wir zufrieden sein“, sagte ein erleichterter Borussen-Trainer Lucien Favre kurz nach dem Spiel bei Sky.

Mit dem Selbstvertrauen des Europa-League-Erfolgs in Liberec (2: 1) im Rücken zeigten die Freiburger vor 50.084 Zuschauern im Borussia-Park wenig Respekt. Zwar zogen sich die Gäste bei Ballbesitz der Gladbacher weit zurück, mit zwei Viererketten stellten sie die Räume aber geschickt zu. Offensivaktionen der Freiburger waren im ersten Durchgang allerdings selten zu bewundern, einige Nadelstiche setzten die Breisgauer aber dennoch. U21-Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen wurde bei einem Distanzschuss von Admir Mehmedi geprüft (17.). Vier Minuten später bot sich Mike Hanke sogar die große Möglichkeit zur Führung der Gäste, der Ex-Gladbacher vergab per Kopf aber aus kurzer Entfernung.

Die Gastgeber taten sich gegen die gut organisierten Freiburger schwer. Zwar übernahm die Mannschaft von Trainer Lucien Favre von Beginn an das Kommando, doch die zuletzt immer wieder gezeigten schnellen Kombinationen über Juan Arango, Patrick Herrmann, Raffael und den Ex-Freiburger Max Kruse hatten im ersten Durchgang Seltenheitswert.

Chancen ergaben sich für den Favoriten dennoch. Nach schönem Zuspiel von Arango vergab Herrmann zunächst freistehend vor SC-Torhüter Oliver Baumann (15.). In der 27. Minute lenkte Baumann Herrmanns Schuss mit einer starken Parade an die Latte, kurz vor der Pause schoss der gewohnt laufstarke Nationalspieler Kruse aus guter Position weit drüber (45.).

Favre hatte der Mannschaft vertraut, die zuletzt beim VfB Stuttgart 2:0 gewonnen hatte. Der Freiburger Coach Christian Streich veränderte sein Team im Gegensatz zum Spiel vor drei Tagen in Liberec auf vier Positionen.

Auch nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste aggressiv und lauffreudig. Gladbach tat sich weiterhin schwer, ins Spiel der Gastgeber schlichen sich immer wieder Ungenauigkeiten ein. Die erste große Möglichkeit des zweiten Durchgangs bot sich dann auch Freiburg, doch Sebastian Freis traf den Ball vollkommen frei vor ter Stegen nicht richtig (58.).

Der erste gelungene Angriff in Halbzeit zwei bescherte den Gastgebern dann die Führung. Nach schöner Vorarbeit von Oscar Wendt schob Raffael den Ball ins leere Tor.

Bei Gladbach verdienten sich Tony Jantschke und Wendt gute Noten, bei Freiburg überzeugten Immanuel Höhn und Mehmedi.

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SID

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