Metzelders Zukunft

Erst Sportdirektor bei Real, dann Bundespräsident

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Gestern noch Fußballer. Morgen schon Bundespräsident?

Duisburg - Wer würde denn nicht gerne einmal der Vorstand eines europäischen Spitzen-Klubs oder der Bundespräsident sein? Dies sind zumindest die - nicht ganz ernst gemeinten - Ziele von Ex-Schalker Christoph Metzelder.

Erst Sportdirektor bei Real Madrid, dann Bundespräsident: Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder hat sich wenige Wochen nach seinem Rücktritt mit einem Augenzwinkern zu seinen Zukunftsplänen geäußert. Erst wird der 32-Jährige Sky-Experte, langfristig will er Manager eines Fußball-Klubs werden. „Das Thema Vereinsmanagement ist für mich mittelfristig sehr interessant. Ich werde sicher irgendwann wieder zu einem Verein zurückkehren“, sagte Metzelder dem SID und antwortete auf die Frage nach seinem Wunschklub schmunzelnd: „Ich will zu Real Madrid als Sportdirektor.“

Seine Zeit als Spieler der Königlichen von 2007 bis 2010 sieht der 47-malige Nationalspieler im Nachhinein selbstkritisch. „Man muss ehrlich sein: Ich bin dort einfach an meine Grenzen gestoßen, weil ich mich mit den besten der Welt gemessen habe. Dafür hat es nicht ganz gereicht“, sagte er.

Durchaus vorstellbar ist für den früheren Dortmunder und Schalker auch eine Zukunft in der Politik. „Ich bin ein sehr politischer Mensch und halte es für ein sehr spannendes Feld“, erklärte Metzelder, nach eigener Auskunft „seit vielen Jahren Mitglied der CDU“. Die Frage nach der Funktion, die ihn in der Politik reizen könne, beantwortete „Metze“ ebenfalls ironisch: „Die schönste Aufgabe, weil sie so wunderbar repräsentativ ist, ist die des Bundespräsidenten. Da muss man nur unterschreiben.“

Ironie ist von ihm als Sky-Experte also durchaus zu erwarten, polemisch und provokativ wird er dort wohl nicht auftreten. „Jeder Mensch hat seine Persönlichkeit“, erklärte der Vize-Weltmeister von 2002: „Ich war immer ein bisschen mit dem Diplomatenkoffer unterwegs.“

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SID

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