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Vor Belgien-Finnland-Spiel

Schon wieder scheußliche Szenen bei der EM 2021 - Fuss bei Live-Kommentar entsetzt

Fußball-Kommentator Wolff-Christoph Fuss.
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Fußball-Kommentator Wolff-Christoph Fuss.

Die Fußball-Europameisterschaft läuft noch bis zum 11. Juli. Bei der EM gibt es immer wieder unschöne Szenen - so auch vor dem Spiel zwischen Belgien und Finnland.

Sankt Petersburg - Sie soll ein Fußball-Fest sein, die Europameisterschaft 2021.* Über den ganzen Kontinent verteilt finden die Spiele statt, Fans feiern ihre Mannschaften in Baku, Rom, München oder Glasgow. In großen Teilen klappt das auch alles ganz wunderbar. Die Stimmung in Budapest ist beispielsweise gigantisch - weil das Stadion dort auch komplett gefüllt werden darf. 67.000 Zuschauer sahen zuletzt das beeindruckende 1:1 der Ungarn gegen Frankreich.

Genau dort, in der Puskas Arena, kam es aber auch zu einem Skandal. Die französischen Stars Kylian Mbappé und Karim Benzema wurden rassistisch beleidigt. Die ungarischen Fans zeigten hier ihre grässliche Seite. Und leider ist das kein Einzelfall bei diesem von der UEFA inszenierten Fußball-Feuerwerk.

EM 2021: Pfiffe bei Belgien-Spiel - Kommentator Fuss ist entsetzt

Im russischen Sankt Petersburg kam es bereits beim ersten Spiel zu Pfiffen. Der Grund: Ein Kniefall! Mit dieser Aktion stellen sich Sportler seit Monaten gegen Diskriminierung und Rassismus, die Geste ist vor Fußballspielen inzwischen schon fast Usus. Während die russische Mannschaft vor der Partie stehen blieb, gingen die Belgier aufs Knie. Dafür gab es die Unmutsäußerungen von den Rängen.

Nun, beim Gruppen-Finale zwischen Finnland* und Belgien* (Endstand 0:2), kam es erneut zu einem Zwischenfall. Wolff-Christoph Fuss*, einer der populärsten Fußball-Kommentatoren Deutschlands, war am Abend des 21. Juni für MagentaTV bei dieser EM*-Begegnung im Einsatz - und entsetzt über das Vorgehen im Stadion. Als die Spieler beider Länder auf den Boden gingen, wurde wieder gepfiffen. Die Wut der Fans über den Kniefall war deutlich zu vernehmen. Fuss reagierte fassungslos: „Und wenn Sie die Pfiffe hören, die es hier in Sankt Petersburg gibt ... ganz im Ernst! Dann stellen Sie fest, wie notwendig diese Geste noch ist.“

EM 2021: Abknien vor dem Spiel - Nicht nur in Russland gibt es Diskussionen

Die UEFA hatte bereits nach den Pfiffen im ersten Spiel reagiert: „Wir fordern die Besucher auf, Respekt vor Mannschaften und Spielern zu zeigen, die auf die Knie gehen“, teilte sie nach Russlands 0:3 (0:2) zum EM-Start gegen Belgien auf SID-Anfrage mit. Der europäische Fußballverband betonte, „null Toleranz bei Rassismus“ zu haben. „Jeder Spieler oder Offizielle“, der seine Forderung nach einer Gleichbehandlung unter den Menschen durch den Kniefall zum Ausdruck bringen wolle, dürfe das tun.

Im Video: Ermittlungen wegen ungarischer Fans

Übrigens gab es in Sankt Petersburg noch ein Gruppenspiel: Vor dem Anstoß zwischen Polen und der Slowakei wurde nicht abgekniet - es gab dementsprechend keine Pfiffe. In London wurde die englische Nationalmannschaft für ihren Kniefall vor dem Kroatien-Spiel zunächst von manch einem Anhänger ausgebuht und anschließend von anderen gefeiert. Die kleine Bewegung mit dem Knie sorgt also nicht nur beim russischen Publikum für Diskussionen. (akl/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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