Sein Klub senkt den Preis

Ex-BVB-Stinkstiefel Ousmane Dembélé zum Mega-Rabatt zu haben - wird der FC Bayern schwach?

Der FC Barcelona senkt angeblich den Preis für Ousmane Dembélé. Schon einmal wurde der FC Bayern mit dem Ex-BVB-Star in Verbindung gebracht.

  • Der FC Bayern* bastelt eifrig am Kader* für die kommende Saison
  • Zwei Top-Stars sollen dabei den Weg an die Säbener Straße finden
  • Leroy Sané*wird gehandelt - ist auch Ousmane Dembélé vom FC Barcelona ein Kandidat?

Update vom 25. Mai: Uli Hoeneß hatte Ousmane Dembélé vom FC Barcelona einst scharf kritisiert, als sich der heute 23-jährige Franzose 2017 vom BVB* wegstreiken wollte.


Ousmane Dembélé: Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisierte Barca-Star scharf

„Wir haben die Möglichkeit, für jedes Vergehen eine Strafe von bis zu einem Monatsgehalt einzuziehen. Für jeden Tag würde er von mir eine Geldstrafe von 100.000 Euro bekommen“, hatte der Präsident des FC Bayern damals erklärt: „Wenn Borussia Dortmund 120, 150 Millionen Euro Schmerzensgeld bekommen kann, was der Spieler gar nicht wert ist – dann ist der Verein kein Verlierer.“

Wechselte 2017 vom BVB zum FC Barcelona: Ousmane Dembélé.

Dembélé, seinerzeit überragender Angreifer in der Bundesliga, ging letztlich für kolportiert 125 Millionen Euro zu Barca - und machte seinen neuen Arbeitgeber nie wirklich glücklich. Eskapaden, mehrere Verletzungen, schwankende Leistungen - bislang ist es keine glückliche Liaison zwischen dem Tempodribbler und den Katalanen.

Angeblich drücken diese den Preis für den französischen Nationalspieler nun immer weiter, um ihn in diesem Transfer-Sommer - wann auch immer dieser wegen der Corona-Krise endet - wieder loszuwerden.

Konkret: Wie das italienische Portal Tuttomercatoweb berichtet, würde der FC Barcelona Dembélé „schon“ für 42 Millionen Euro gehen lassen. Und damit für knapp ein Drittel des Geldes, was die Spanier vor drei Jahren in die Ablöse investierten.

Aus bei Barca? Ousmane Dembélé wurde mit FC Bayern in Verbindung gebracht

Wie das spanische Portal Sport schreibt, soll er bei Barca zehn Millionen Euro netto pro Jahr verdienen. Ob ein anderer Klub bereit wäre, auch nur annähernd so viel für einen Profi zu zahlen, der seit langem mehr neben dem Platz als auf dem Feld auffällt - und sich zudem noch immer mit einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung herumschlägt?

Im vergangenen Sommer soll sich der FC Bayern verschiedenen Medienberichten zufolge zumindest mit Dembélé beschäftigt haben. Gut möglich, dass er bald offiziell auf dem Transfermarkt verfügbar wäre. Und somit wieder zum Thema in München wird - trotz der Hoeneß‘schen Kritik von 2017.

Ousmane Dembélé: Alternative zu Leroy Sané beim FC Bayern?

Erstmeldung vom 19. Mai: Am kommenden Wochenende ist es aller Voraussicht nach so weit: Die Bundesliga* wird wieder gestartet. 

Nach der fast zehnwöchiger Unterbrechungen wegen der Coronavirus-Pandemie* wird der Ball in den Stadien der 1. und 2. Liga* wieder rollen. Zwar finden die restlichen Partien bis Ende Juni als Geisterspiele* statt, aber immerhin. 

Wie es dann nach der Sommerpause weitergeht und ob es überhaupt eine gibt, weil auch die Champions League und die Europa League eigentlich noch zu Ende gespielt werden müssen, das steht aktuell noch nicht fest. Trotz aller Unwägbarkeiten basteln die Vereine fleißig an ihren Kadern für die kommende Saison. 

Transfergerüchte: FC Bayern bastelt weiter am Kader für die neue Saison

So natürlich auch der FC Bayern*. Der hat zwar selbst noch drei interne Baustellen (Manuel Neuer, David Alaba und Thiago) zu schließen, doch Hasan Salihamidzic kündigte kürzlich bereits zwei vermutlich spektakuläre Deals an. Der Sportchef nannte dabei einen „internationalen Star“ und ein „europäisches Top-Talent“ als Transfer-Ziele

Anschließend wurde wild spekuliert. Bei dem von Salihamidzic genannten „internationalen Star“ scheint es auf Leroy Sané* hinauszulaufen. Der Wechsel von Timo Werner hat sich in den vergangenen Wochen wohl endgültig zerschlagen. 

In Sachen Jungstars wurden zuletzt Dayot Upamecano und Kai Havertz gehandelt. Der RB-Innenverteidiger verlängerte kürzlich seinen Vertrag in Leipzig und wird wohl erst im kommenden Jahr wieder interessant werden. Bei Havertz hingegen ist die Konkurrenz gigantisch.

FC Bayern: FC Barcelona will Superstar loswerden - schlägt der FCB zu?

Doch nun könnte sich für den FC Bayern eine ganz neue und spektakuläre Option ergeben! Der FC Barcelona will mehrere Superstars abgeben, unter anderem soll Ousmane Dembele zu haben sein. Wie die Marca berichtet, sind die Katalanen das unflätige Verhalten des französischen Weltmeisters leid und wollen Dembele daher im Sommer abgeben.

Ousmane Dembele wechselte im Sommer 2017 von Borussia Dortmund zum FC Barcelona.

Angeblich will Barca „nur“ noch 60 Millionen für den Flügelstürmer, der beim BVB in der Saison 2016/17 die komplette Bundesliga auseinander nahm und sich dann zum FC Barcelona streikte. Und genau hier könnte auch der Haken an der Sache sein. 

Aufgrund seiner Eskapaden und seiner Verletzungsanfälligkeit ist der 22-Jährige in Barcelona in Ungnade gefallen. Insofern wäre es schwer vorstellbar, dass der FC Bayern in der aktuellen Zeit derart viel Geld ausgibt, um sich einen solchen Problem-Profi zu holen. Bei aller Klasse, die Dembele zweifelsohne besitzt, scheint ein Wechsel des Franzosen an die Säbener Straße fast gänzlich ausgeschlossen. 

FC Bayern und Ousmane Dembele? Das wird nicht passen

Denn bis vor kurzem war man offenbar noch nicht einmal von Sanés charakterlicher Reife überzeugt. Dahingehend scheint sich das Blatt ja nun allerdings gewendet zu haben. Bei Dembele ist das noch nicht der Fall. 

Wie bild.de berichte, ist der junge Franzose der einzige Barca-Profi, der bei der Video-Ansprache von Trainer Quique Setien nicht teilnahm. Bis vor kurzem absolvierte Dembele auch noch keinen Coronatest mit dem Team, sodass die Barca-Ärzte am Montag zu ihm nach Hause kamen. 

In der aktuellen Saison absolvierte er aufgrund einer schweren Oberschenkelverletzung lediglich fünf Partien für den FC Barcelona. Im Sommer 2017 überwiesen die Katalanen für Dembele 125 Millionen Euro an den BVB.

smk

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Rubriklistenbild: © dpa / Ion Alcoba Beitia

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