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Wormuth-Kritik: "Guardiola hatte keinen Plan B"

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Frank Wormuth.

Hamburg - Der oberste Ausbilder des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Frank Wormuth, hat Kritik an Bayern Münchens Star Trainer Pep Guardiola geübt.

Der Spanier habe seinem Team beim Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Real Madrid keine Alternativen aufgezeigt, im Gegensatz zu Real-Trainer Carlo Ancelotti. „Wenn man so will, hatte Ancelotti einen Plan B, Guardiola nicht“, sagte der Leiter der Fußball-Lehrerausbildung der Hennes-Weisweiler-Akademie des DFB in einem Interview des Nachrichtenmagazins Focus.

Während Real Madrid flexibel auf den Spielverlauf reagierte, habe Guardiola an seiner Idee von viel Ballbesitz und ständiger Ballzirkulation festgehalten: „Vielleicht hätte Guardiola sich genauso wie Real zurückziehen und den geplanten Fehlpass spielen sollen. Nach dem Motto: Hier, Real. Nehmt mal den Ball und macht mal was damit! Die hätten bestimmt blöd geschaut. So waren die Bayern verdutzt.“ Am Samstag hatte der Spanier den Rekordmeister zum erneuten DFB-Pokal-Triumph in Berlin gegen Borussia Dortmund und damit zum Double geführt.

Für die Entwicklung des Fußballs in Deutschland aber sei er zuversichtlich, sagte Wormuth zu Focus: „Denken Sie an die “Rumpelfüßler'-Diskussion zurück. Seitdem hat sich so viel wie bei keiner anderer Nation auf der Welt verändert."

Die DFB-Pokal-Sieger seit 1985

Die DFB-Pokal-Sieger seit 1985

Im Leistungsfußball gebe es nun Nachwuchs-Akademien, der DFB habe Talentstützpunkte aufgebaut. `Mit großem Erfolg. Im letzten Jahr hieß der Champions-League-Sieger Bayern München und bei der Weltmeisterschaft hat die deutsche Nationalmannschaft gute Chancen auf den Titel“, sagte Wormuth.

sid

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