Felix Magath fühlt sich falsch beurteilt

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Felix Magath fühlt sich von der Öffentlichkeit falsch beurteilt.

Stuttgart - Fußballtrainer Felix Magath sieht seine Leistung nicht angemessen gewürdigt. Er erkenne eine Diskrepanz „zwischen dem, was ich geleistet habe, und dem, wie es dargestellt wird“,

Dassagte der 60-Jährige im Interview der „Stuttgarter Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). Als Beispiel führte Felix Magath seine Arbeit bei Schalke 04 an: „Als mein Team und ich im Sommer 2009 dort angefangen haben, war der Verein nur noch sportliches Mittelmaß und wirtschaftlich eher ein Abstiegskandidat. Ein Schnitt und ein Neuanfang waren überlebensnotwendig. Mit den von uns geschaffenen Grundlagen gehört der Club wieder zu den besten Mannschaften in Deutschland. Nebenbei wurden noch 100 Millionen Euro Schulden abgebaut.“ Magath war im März 2011 als Trainer, Manager und Vorstandsmitglied entlassen worden.

Magath erklärte auch, nicht um jeden Preis ins Fußballgeschäft zurückkehren zu wollen. „Ich sehe keine dringende Veranlassung, meinen aktuellen Zustand mit Gewalt zu beenden.“ Reizvoll seien für ihn Aufgaben im Fußball, bei denen er sich „zum Wohle einer Sache“ engagieren könne. „Ich bin da ein sogenannter Idealist - auch wenn das vermutlich nicht alle glauben.“ Er sei „ein freiheitsliebender, toleranter und rücksichtsvoller Mensch“, sagte Magath. Er müsse damit leben, in Schubladen wie „Quälix“ gesteckt zu werden.

dpa

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