Doch kein Macho?

Fink gesteht: "Es gab Tränen"

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Thorsten Fink wurde beim HSV entlassen

Hamburg - Thorsten Fink ist als harter Hund bekannt - doch nach seiner Entlassung bei Bundesligist Hamburger SV musste der Fußball-Macho in der Kabine weinen.

„Ja klar, ich war sehr emotional. Leichte Tränen gab es“, sagte Fink in einem Interview mit der Sport Bild über die Verabschiedung von der Mannschaft: „Ich habe diese Truppe gemocht, und die Truppe mochte mich.“

Fink bedauerte, dass er in Hamburg nicht genügend Zeit für die Umsetzung seines Konzeptes bekommen habe: „Ich hatte Ziele und Visionen.“ Als Grund für sein Scheitern beim HSV nannte der 45-Jährige, der nach zwei Jahren im Amt vor einer Woche beurlaubt wurde, die Unruhe bei dem Traditionsverein.

Ständig herrsche in der Hansestadt „Theater“, „das tut dem HSV weh. Da sagt ein Alt-Internationaler etwas, und schon glaubt es jeder. Ich konnte im Training nicht einen Standard im Verborgenen einstudieren. Das alles kostet schon Prozente“.

Am Mittwoch wurde Bert van Marwijk als Finks Nachfolger beim HSV vorgestellt. Der 61 Jahre alte Niederländer erhält beim Bundesliga-Dino einen Vertrag bis 2015 und soll den Klub vor dem Abstieg retten. Seine HSV-Premiere feiert van Marwijk mit dem Tabellen-16. bei Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky).

sid

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