Über 300 Tore eingezogen

Frankfurter Jugendfußball droht Chaos

Frankfurt/Main - Dem Jugendfußball in Frankfurt am Main drohen zum Rückrunden-Beginn Anfang März ein Organisations-Chaos und Hunderte Spielausfälle.

Grund dafür ist nach Berichten der „Frankfurter Neuen Presse“, dass das Sportamt der Stadt aus Sicherheitsgründen 351 Fußball-Tore eingezogen hat, diese aber noch nicht wieder freigeben konnte. „Das wird einige Probleme bei den Vereinen geben.“ Die eng getakteten Spielpläne seien so nicht einzuhalten, sagte der Vorsitzende des SC Riedberg, Alexander Markert.

Der traurige Hintergrund: Im vergangenen Jahr wurde in Hamburg ein Kind durch ein umfallendes Tor erschlagen. Das Frankfurter Sportamt beschlagnahmte daraufhin viele Tore in der Mainmetropole, um sie mit zusätzlichen Gewichten auszurüsten. Weil bislang aber weder das nötige Personal noch das nötige Material zur Verfügung stand, stehen die Tore noch immer auf dem Gelände des Sportamts. „Deshalb habe ich eine Arbeitsgruppe mit sehr flexiblen, innovativen Menschen zusammengezogen, die dafür sorgen sollen, dass die Beschaffung der nötigen Gewichte schnell passiert“, sagte Sportdezernent Markus Frank (CDU) dem „Hessischen Rundfunk“.

dpa

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