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Hertha bleibt Spitzenreiter - KSC verliert gegen Löwen

Hertha
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Der Berliner Valeri Domovchiyski (re.) jubelt nach seinem Treffer zum 2:1 mit seinem Mitspieler Ronny.

Berlin/Karlsruhe - Hertha BSC bleibt Spitzenreiter in der 2. Bundesliga und weiter das einzige ungeschlagene Team. KSC-Trainer Schupp hingegen droht nach der Niederlage gegen den TSV 1860 das Aus.

Hertha BSC gewann am 10. Spieltag 3:1 (1:1) gegen den FC Ingolstadt 04 und führt nach dem achten Saisonsieg die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung auf Erzgebirge Aue an. Der MSV Duisburg kann am Montag noch auf zwei Zähler heranrücken.

Raffael (17.), Waleri Domowtschijski (52.) und Adrian Ramos (69.) trafen vor 38 529 Zuschauern im Berliner Olympiastadion für die Hausherren. Das Tor für die abstiegsbedrohten Ingolstädter schoss Moritz Hartmann (22.). Nach der achten Saisonniederlage des Aufsteigers wird die Situation für Trainer Michael Wiesinger immer prekärer, zumal die Mannschaft des Tabellen-Vorletzten in Berlin wieder einmal sehr harmlos in der Offensive auftrat.

Hertha reichte eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um den Erfolg sicher nach Hause zu fahren. Im Tor stand nur zwei Wochen nach seinem Kreuzbandanriss wieder Maikel Aerts. Der zwischenzeitliche 1:1-Ausgleich bedeutete für die Hauptstädter das erste Gegentor seit fünf Ligaspielen.

KSC 2:4 gegen 1860 - Trainer Schupp droht Aus

Der Karlsruher SC hat seine Talfahrt fortgesetzt und Trainer Markus Schupp noch mehr in die Schusslinie gebracht. Nach dem 2:4 (0:1) des abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten gegen den TSV 1860 München am Samstag und nun sechs Spielen in Serie ohne Sieg droht dem 44-Jährigen das Aus. Auch die Tore von Alexander Iaschwili per Nachschuss nach einem Foulelfmeter (58.) und Stefan Müller (63.) konnten die dritte Heimniederlage nacheinander vor 14 870 Zuschauern nicht verhindern. Die seit sieben Spielen ungeschlagenen “Löwen“ können sich nach dem Doppelpack von Benjamin Lauth (40./60.) sowie den Treffern von Kai Bülow (55.) und Dominik Stahl (80.) trotz des Zweipunkte-Abzugs wieder nach oben orientieren.

Zwar beherzigten die Karlsruher Schupps Forderung nach Kampf und Einsatz, enttäuschten jedoch spielerisch und würden bei einem Sieg von Fortuna Düsseldorf im Montagsspiel gegen den MSV Duisburg auf den Relegationsplatz abrutschen. 1860 zeigte in der zerfahrenen Partie wenigstens punktuell gute Angriffe. Nach der Pause entwickelte sich zunächst ein turbulenter Schlagabtausch. Die Gäste waren immer dann gefährlich, wenn sie das Spiel schnell machten. Am Ende gewannen sie verdient.

dpa

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