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Ingolstadt mit Remis gegen St. Pauli

Hertha erobert Tabellenführung

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Michael Görlitz (l.) vom FSV Frankfurt läuft mit dem Ball an Marcel Ndjeng von Hertha BSC vorbei

Berlin - Durch einen fulminanten Schlussspurt hat Hertha BSC Berlin zum Jahresausklang zumindest bis Montagabend erstmals in dieser Saison die Spitze der 2. Bundesliga erobert. Ingolstadt ließ Punkte liegen.

Durch einen fulminanten Schlussspurt hat Hertha BSC Berlin zum Jahresausklang zumindest bis Montagabend erstmals in dieser Saison die Tabellenspitze der 2. Fußball-Bundesliga erobert. Mit dem 2:1 (0:0) im Heimspiel gegen den FSV Frankfurt setzte der Erstliga-Absteiger zudem seine Erfolgsserie fort, die nach dem 1:3 in der Hinrunde bei den Hessen begann und nunmehr 17 Spiele lang andauert.

Dagegen droht der FC St. Pauli droht den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren. Am 19. Spieltag kam die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck beim FC Ingolstadt nicht über ein 0:0 hinaus und liegt als 13. weiter vier Punkte hinter dem neuntplatzierten FCI.

In Berlin hatte Michael Görlitz (55.) hatte den FSV in Führung geschossen, bevor Marcel Ndjeng (82.) und Ronny (84.) die Begegnung doch noch zugunsten der Gastgeber drehten. Allerdings kann sich Eintracht Braunschweig, das erst am Montag Union Berlin empfängt, Platz eins zurückerobern.

„Ich verspüre große Erleichterung, für dieses Spiel war viel Energie und Geduld erforderlich. Aber wir haben immer geglaubt, dass wir zurückkommen können“, sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay, und sein Frankfurter Kollege Benno Möhlmann resümierte: „Natürlich sind wir enttäuscht. In den entscheidenden Momenten haben wir gepennt. Zuvor hätte ich mir gewünscht, dass wir die eine oder andere Situation zum zweiten Treffer nutzen.“

Der St. Pauli wartet hingegen bereits seit sechs Wochen auf einen Auswärtssieg, Ingolstadt hat seit sieben Spielen keinen Erfolg mehr verbucht. Vor 6648 Zuschauern lieferten sich beide Teams eine ausgeglichene erste Hälfte. Die spielerischen Vorteile lagen dabei aufseiten der Gäste, die zuletzt am 12. Spieltag bei 1860 München (2:0) einen Auswärtssieg gefeiert hatten.

In der 14. Minute hätte St. Pauli durch Christopher Buchtmann in Führung gehen müssen, Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) verweigerte dem Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung jedoch zu Unrecht die Anerkennung.

sid

"Auf der Titanic waren alle gesund": Die Sport-Sprüche des Jahres

"Auf der Titanic waren alle gesund": Die Sport-Sprüche des Jahres

„Uli, ich wünsch dir, bleib gesund. Gesundheit ist das Wichtigste im Leben. Na fast: Die auf der Titanic waren alle gesund - aber sie hatten kein Glück.“ (Franz Beckenbauer am 13.1. zu seinem Präsidenten-Nachfolger Uli Hoeneß bei der Gala zu dessen 60. Geburtstag) © dpa
Es gab drei Leute im Stadion, die es nicht gesehen haben. Und die, die am Bierstand waren.“ (Werder Bremens Geschäftsführer Klaus Allofs am 21. Januar nach dem 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern über den nicht geahndeten Tritt von FCK-Stürmer Dorge Kouemaha an den Kopf von Sebastian Prödl) © dpa
Mainz ist sehr gut organisiert. Wir haben ja nicht gegen den FC Hönnetepöpp gespielt.“ (Schalkes Trainer Huub Stevens am 4. Februar nach dem 1:1 gegen Mainz 05) © dpa
„Da können drei Otto Rehhagel auf der Bank sitzen und José Mourinho noch dazu - wenn wir so weiterspielen, dann kann uns keiner helfen.“ (Hertha-Kapitän André Mijatovic am 25. Februar nach dem 0:3 in Augsburg) © dpa
„In Euro.“ (Schalkes Manager Horst Heldt am 1. März auf die Frage, ob er das Vertragsangebot für Raúl in Deutsch, Englisch oder Spanisch verfasst habe.) © dpa
„Wie das auch im echten Leben ist, gibt es noch ein paar Gurken, die auf der Strecke rumfahren.“ (Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel über die Kollision mit HRT-Pilot Narain Karthikeyan beim Großen Preis von Malaysia am 25. März) © dpa
„Das wär' nicht schlecht. Haben Sie einen?“ (Hoffenheims Trainer Markus Babbel am 21. April auf die Frage eines Journalisten, ob Hoffenheim nicht einen braucht, der die Tore macht) © dpa
„Halb Angst... Ich habe 1943 in einem Keller im Ruhrgebiet gesessen, als uns die Amerikaner bombardiert haben.“ (Hertha-Trainer Otto Rehhagel am 25. Mai auf die Frage, ob er bei den Ausschreitungen in der Schlussphase des Relegationsspiels in Düsseldorf Angst gehabt habe) © dpa
„Mir blieb nichts anderes übrig, als den Ball reinzuschießen. Ich hätte 80 Meter wieder zurücklaufen müssen.“ (Deutschland Matchwinner Lars Bender am 18. Juni in Danzig zu seinem EM-Siegtor gegen Dänemark) © dpa
„Ich kannte seinen Namen nicht. Ich habe Chirac zu ihm gesagt.“ (Der Führende der Tour-de-France Bradley Wiggins am 20. Juli nach der Siegerehrung, die Frankreichs Staatspräsident François Hollande als Ehrengast vornahm) © dpa
„Ich muss jetzt ganz schnell betäubende Mittel in mich reinschütten.“ (Hockey-Nationalspieler Philipp Zeller nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille) © dapd
„Ich habe Klaas-Jan Huntelaar meinen Vertrag vorgelegt, und ich nehme seinen. Da hat er aber doof geguckt.“ (Schalkes Sportvorstand Horst Heldt am 17. August zu den Vertragsverhandlungen mit dem Bundesliga-Torschützenkönig.) © dpa
„Ich habe eigentlich gesagt, dass ich Samuel Eto'o haben will. Jetzt ist es Edu geworden. Da gab es wohl eine Verwechslung.“ (Fürths Trainer Mike Büskens am 31. August zur Verpflichtung des Schalkers Edu) © dpa
„Deutsche Ärzte haben mir so viel Blut gegeben, dass ich eigentlich einen deutschen Pass bekommen sollte.“ (Der frühere Formel-1-Fahrer Alessandro Zanardi aus Italien, der 2001 auf dem Lausitzring beide Beine verlor und bei den Paralympics in London die Goldmedaille im Zeitfahren gewann, am 5. September) © dpa
„Wer weiß, vielleicht ist es diesmal ja für immer.“ (Michael Schumacher im Scherz bei seiner Formel-1-Rücktrittserklärung am 4. Oktober in Suzuka) © dpa
„Lance Armstrong ist wie der Weihnachtsmann: Wenn man größer ist, merkt man, dass es den Weihnachtsmann gar nicht gibt.“ (Radprofi Bradley Wiggins bei der Tour-Präsentation am 23. Oktober in Paris über den wegen jahrelangen Dopings verurteilten Amerikaner) © dpa
„Die Aussagen des holländischen Nationaltrainers sind so relevant, wie wenn in Peking ein Fahrrad umkippen würde.“ (Bayern-Trainer Jupp Heynckes am 2. November zur Kritik von Louis van Gaal, der Vereinspräsident Uli Hoeneß attackiert hatte) © dpa
„Schnee-Weiß Bethlehem.“ (Bayern-Trainer Jupp Heynckes am 4.12. auf die Frage, ob er einen Wunschgegner für das Champions-League-Achtelfinale habe) © dpa
„Ein Mann, der nicht nur Trainer, Manager und Sportdirektor sein möchte, sondern möglichst auch noch Herausgeber der Vereinszeitung.“ (Bayern-Präsident Uli Hoeneß am 9. November über den beim VfL Wolfsburg entlassenen Trainer Felix Magath) © dpa
„Dass Theo Zwanziger kein guter Präsident ist, wusste ich schon lange. Dieses Buch wird ihn nach seinem mehr als peinlichen Rücktritt endgültig in die Isolation treiben.“ (Bayern-Präsident Uli Hoeneß am 11. November zur Autobiografie von Theo Zwanziger, in der auch er vom ehemaligen DFB-Präsidenten scharf kritisiert wird) © dpa
„Ich bin nicht Gott, sondern nur ein Trainer mit Laufschuhen an.“ (Schalkes Trainer Huub Stevens am 20. November auf die Frage, ob Torjäger Klaas-Jan Huntelaar im folgenden Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus wieder treffen werde.) © dpa
„Bei Chelsea ist eine Trainerentlassung nur wie jeder andere Tag im Büro.“ (Chelseas Ex-Trainer André Villas-Boas, heute in Diensten von Tottenham Hotspur, am 22. November über die Entlassung seines Nachfolgers Roberto Di Matteo.) © dpa
„Ich kenn' Pokalendspiele oder Champions-League-Endspiele oder Uefa-Cup-Endspiele. Das sind Spiele, da geht es um alles oder nichts. So viel ich weiß, gibt es für uns aber nach Bremen noch Spiele.“ (Hoffenheims Bundesliga-Trainer Markus Babbel am 30.11. auf die Frage, ob die Partie gegen Werder Bremen ein Endspiel für ihn ist. Nach der anschließenden Niederlage trennte sich der Club von ihm) © dpa
„Hätte er den auch rein gemacht, hieße er jetzt Julian Heber.“ (Trainer Jürgen Klopp am 5.12. über den gescheiterten Versuch des Dortmunder Angreifers Julian Schieber, den Torhüter von Manchester City kurz nach dem Treffer zum 1:0 mit einem Heber zu überlisten) © dpa
„Wir haben versucht, mit der Polizei zu sprechen, damit sie Messi festnimmt.“ (Carlos Gonzalez, Präsident des spanischen Fußball-Zweitligisten Real Club Deportivo Córdoba am 11.12. vor dem Pokalspiel gegen den FC Barcelona mit Weltfußballer Lionel Messi, Foto) © dpa

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