United verpasst Europa League

ManCity zum vierten Mal englischer Meister

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Samir Nasri behauptet den Ball

Manchester - ManCity hat sich im Fernduell mit Liverpool die englische Meisterschaft gesichert. Das 2:0 gegen West Ham reichte zum zweiten Titel in drei Jahren. Stadtrivale United hat indes den internationalen Wettbewerb verpasst.

Für Vincent Kompany gab es kein Entkommen. Unmittelbar nach dem letzten Schlusspfiff der Saison wurde der Kapitän des neuen englischen Fußball-Meisters Manchester City auf dem Spielfeld von den Fans umarmt und geküsst. Die Anhänger hatten vor Freude über den zweiten Titel der Citizens in drei Jahren den Rasen des Etihad Stadiums gestürmt. Insgesamt ist es der vierte Titelgewinn für ManCity.

„Es ist unglaublich. Ich bin so glücklich. Diese Mannschaft hat mehr als Talent. Sie hat eine Seele und ein Herz“, schwärmte Kompany. „Vergiss das Geld, vergiss alles. Als Kind habe ich immer nur davon geträumt, einen Pokal in die Höhe zu stemmen“, sagte er.

Kurz zuvor hatte ManCity durch den 2:0 (1:0)-Erfolg gegen West Ham United am letzten Spieltag der Premier League das Fernduell mit dem Tabellenzweiten FC Liverpool um die Meisterschaft für sich entschieden. Mit 86 Zählern hat der Champion nach 38 Spieltagen zwei Punkte Vorsprung vor Liverpool (84), das trotz des 2:1 (0:1) gegen Newcastle United das Nachsehen hatte.

Die Treffer für die Citizens, die ihre insgesamt vierte Meisterschaft bejubeln konnten, erzielten Samir Nasri in der 39. Spielminute und Kompany (49.). Bereits 2012 war ManCity auf der Insel Meister geworden. Auch damals war die Entscheidung erst am letzten Tag gefallen.

Neben ManCity qualifizierten sich Liverpool und der FC Chelsea direkt für die Champions League. Die Blues gewannen auch dank eines Treffers des deutschen Nationalspielers André Schürrle (72.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich mit 2:1 bei Cardiff City. Den Siegtreffer markierte Fernando Torres (75.).

Der FC Arsenal kam eine Woche vor dem Finale um den FA-Cup gegen Hull City zu einem 2:0 (0:0) bei Norwich City. Aaron Ramsey (53.) und Carl Jenkinson (62.) trafen für die Gunners, bei denen die DFB-Kicker Mesut Özil und Lukas Podolski in der Startformation standen. Landsmann Per Mertesacker wurde geschont. Bereits zuvor hatte sich Arsenal den vierten Tabellenplatz gesichert, der zur Teilnahme an der Qualifikation für die europäische Königsklasse berechtigt.

Manchester United verpasste zum ersten Mal seit der Saison 1989/90 die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb. Durch das magere 1:1 (0:1) beim FC Southampton konnte der Rekordmeister Tottenham Hotspur nicht mehr vom sechsten Tabellenplatz verdrängen und schaffte somit nicht einmal die Qualifikation für die Europa League. Dort wird unter anderem der FC Everton England vertreten.

Der deutsche Trainer Felix Magath verabschiedete sich mit dem FC Fulham mit einer 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen Crystal Palace aus der Premier League. Der Abstieg der Cottagers hatte schon am vergangenen Spieltag festgestanden. Neben Fulham müssen Cardiff und Norwich den Gang in die 2. Liga antreten.

dpa

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