Das behauptet sein Anwalt

FIFA-Ermittler fordern lebenslange Sperre für Platini

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Michael Platini wird wohl keine Chance auf das Amt des FIFA-Präsidenten haben.

Paris - Michel Platini wird sehr wahrscheinlich keine Chance auf das Amt des FIFA-Präsidenten haben. Er muss offenbar eine lebenslange Sperre durch die Ethik-Kommission der FIFA fürchten.

Platinis Anwalt Thibauld d'Ales bestätigte der französischen Nachrichtenagentur AFP am Dienstag, dass die ermittelnde Kammer der Kommission eine entsprechende Strafe gefordert hat.

Zu Wochenbeginn hatte die Kommission mitgeteilt, dass die rechtsprechende Kammer ein Verfahren gegen Platini und auch den ebenfalls suspendierten FIFA-Chef Joseph S. Blatter (79/Schweiz) eingeleitet hat. Beide waren zuvor vorläufig für 90 Tage suspendiert worden.

Es geht in dem Verfahren um eine Zahlung von umgerechnet 1,8 Millionen Euro von Blatter an Platini, deren angebliche Rechtmäßigkeit der Schweizer Blatter erst am Sonntag in einem TV-Interview unterstrichen hatte. „Es gibt einen Vertrag ... auch in den FIFA-Regularien steht, dass ein Vertrag schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden kann. Es ist ein mündlicher Vertrag, ein Arbeitsvertrag“, sagte er zu der Zahlung. Das Geld wurde 2011 überwiesen - fast zehn Jahre nach Abschluss der angeblichen Beratertätigkeit von Platini.

sid

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