Streik in Brasilien: Spieler kreuzen die Arme

Rio de Janeiro - Mit einer einmaligen Protestaktion hat die Spielerbewegung Bom Senso FC den Druck auf den brasilianischen Fußballverband CBF erhöht.

Zu Beginn der Erstligaspiele am Mittwoch kreuzten bei Anpfiff der sieben Partien die 22 Akteure auf dem Platz demonstrativ für etwa eine Minute die Arme oder spielten den Ball absichtlich reihenweise dem Gegner zu.

Schon bei der Auftaktpartie des 34. Spieltages waren die Teams von Gremio Porto Alegre und Vasco da Gama gemeinsam mit dem Spruchband „Für einen besseren Fußball für alle“ auf das Feld aufgelaufen. Anderswo stand in Anlehnung an den Namen Bom Senso geschrieben: „Freunde des CBF. Wo bleibt die Vernunft?“

Wie es auf der Facebook-Seite der erst jüngst gebildeten Spielervereinigung heißt, richtet sich der Protest konkret gegen die CBF, die trotz bereits zweier Gesprächsrunden „mit Desinteresse“ auf die Forderungen reagiere. Die schon rund 1000 Spieler aller Profiligen umfassende Gruppe verlangt vor allem einen ausgeglicheneren Terminkalender mit weniger Spielen und mehr Pausen.

sid

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