Auch Mehl untersagt

Kolumbien verbietet Rasierschaum beim Viertelfinale

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Bogota - Kolumbiens Hauptstadt Bogota hat für das WM-Viertelfinale gegen Brasilien am Freitag den Verkauf von Mehl und Rasierschaum verboten.

Die Polizei will damit Ausschreitungen auf den Straßen verhindern. In dem fußballverrückten Land werden Fans bei Siegesfeiern häufig mit Schaum eingeseift und in „Mehl-Bomben“ gehüllt. Beides führt nach Angaben der Behörden regelmäßig zu Schlägereien.

Auch der Verkauf von Alkohol wird für die Begegnung zwischen den Südamerika-Rivalen am Freitag (22.00 Uhr MESZ/ARD) verboten, zudem soll ein erhöhtes Polizeiaufgebot für Sicherheit sorgen. Nach dem Sieg gegen Uruguay am vergangenen Samstag waren mehr als 3200 Schlägereien mit 34 Verletzten in Kolumbien gezählt worden.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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