Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Champions-League: Der Fluch der Titelverteidiger

Champions League
+
Der FC Bayern schied 2002 als Titelverteidiger in der Vorrunde gegen Deportivo La Coruna aus. Lionel Scaloni (links) gegen Ze Roberto.

Rom - Auf dem Titelverteidiger in der Champions League lastet ein Fluch: Keinem Team gelang es seit Einführung des Wettbewerbs in der Saison 1992/93, den Vorjahreserfolg zu wiederholen.

Der AC Mailand (1995), Ajax Amsterdam (1996) und Juventus Turin (1997) kamen zwar wieder ins Finale, aber kurz vor der Ziellinie ins Stolpern. Die Zeiten, in den Teams wie Real Madrid (1956 bis 1960), Ajax Amsterdam (1971 bis 1973) und Bayern München (1974 bis 1976) im ehemaligen Europapokal der Fußball-Landesmeister zu Seriensiegern avancierten, sind lange vorbei.

Champions-League: Die erfolgreichsten Mannschaften

Fotostrecke

Insgesamt 15 Mal blieb der neuerliche Griff nach der Champions-League-Trophäe zuletzt erfolglos. Im 16. Versuch nimmt Vorjahressieger Manchester United am Mittwoch beim Duell gegen den FC Barcelona einen neuen Anlauf.

Besonders schlecht erging es den Titelverteidigern in den Jahren zwischen 2005 und 2008. Porto, Liverpool, Barcelona und der AC Mailand verabschiedeten sich bereits im Achtelfinale. Auch zwei deutsche Teams konnten den Fluch nicht besiegen: Der FC Bayern scheiterte 2002 als Champion im Viertelfinale an Real Madrid. Gegen die “Königlichen“ zog auch Borussia Dortmund 1998 den Kürzeren.

Der Erklärungsansatz von Weltmeister Rudi Völler klingt plausibel. “Wenn du es geschafft hast, bist du im Jahr darauf nicht mehr so gierig oder willig“, sagte der heutige Sportdirektor von Bayer Leverkusen dem “kicker“. Als Profi bei Olympique Marseille gewann er 1993 im Premierenjahr den Champions-League-Titel.

Die Chancen auf eine Zugabe gab es für ihn jedoch nicht: Wegen des Bestechungsskandals in der französischen Liga wurde der Club um den damaligen Vereinschef Bernard Tapie von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen.

dpa

Kommentare