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23. Bundesliga-Spieltag

Darüber spricht die Liga: Juwel, Top-Spiel und Aufholjagd

Gratulation
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Nun ist Jamal Musiala auch volljährig. Das Juwel des FC Bayern München feiert am 26. Februar seinen 18. Geburtstag.

In der Bundesliga ist am Samstag die Partie von Bayern-Verfolger RB Leipzig gegen Borussia Mönchengladbach das Top-Spiel. Schafft Gladbachs Trainer Marco Rose endlich die Wende?

Berlin (dpa) - Für Bayern-Ausnahmetalent Jamal Musiala steht nach dem 4:1 der Münchner in der Champions League bei Lazio Rom ebenso, wie für Borussia Mönchengladbachs Trainer Marco Rose nach dem ernüchternden 0:2 gegen Manchester City, wieder der Alltag in der Fußball-Bundesliga an.

Musiala und seine Teamkollegen wollen am Samstag gegen den 1. FC Köln ihr kleines Erstliga-Tief überwinden. Die Gladbacher bestreiten das Top-Spiel des 23. Spieltages bei Bayerns ärgstem Rivalen RB Leipzig.

MUSIALAS WOCHE: Nun ist Jamal Musiala auch volljährig. Das Juwel des FC Bayern München feiert an diesem Freitag seinen 18. Geburtstag und soll beim deutschen Rekordmeister auch einen Vertrag bis zum Sommer 2026 unterschreiben. Viel besser könnte es für Musiala, der am Dienstag beim 4:1 in der Champions League gegen Lazio Rom geglänzt hatte, vor dem nächsten Bundesligaspiel am Samstag gegen den 1. FC Köln also nicht laufen. Zudem hat sich der Deutsch-Engländer, der in Stuttgart geboren wurde, auch noch entschieden, künftig für Deutschland zu spielen. Schon im März könnte das Offensivtalent also in Joachim Löws Nationalmannschaft debütieren.

GLADBACHS SORGEN: Nach seiner Abschiedsankündigung zum Sommer hat Trainer Marco Rose beide Spiele mit Borussia Mönchengladbach verloren. Insgesamt wartet der Vorjahresvierte jetzt sogar seit vier Pflichtspielen auf einen Sieg. Jetzt benötigen die Gladbacher am Samstag in Leipzig und am nächsten Dienstag im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund dringend ein Erfolgserlebnis. «Wir haben viele Spiele in kurzer Zeit, das bedeutet, dass wir gut regenerieren müssen. Wir brauchen jetzt unseren ganzen Kader, müssen die Sinne schärfen, zusammenstehen, an uns glauben und gut arbeiten», sagte Rose nach dem 0:2 gegen Manchester City im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals.

HERTHAS NEGATIVSERIE: Nicht nur Schalke 04 befindet sich in dieser Saison auf der Jagd nach negativen Rekorden. Die seit acht Spielen sieglosen Kicker von Hertha BSC können mit einer weiteren Partie ohne Dreier ihren Negativ-Rekord vom Frühjahr 2014 mit damals neun sieglosen Partien einstellen. Zudem blieben die Berliner in fünf der acht letzten Spielen ohne Tor. Gegner Wolfsburg kassierte in diesem Zeitraum dagegen keine Niederlage, Wolfsburg Torhüter Koen Casteels musste zudem in den letzten sechs Liga-Spielen nie hinter sich greifen. Trotzdem kann das Team von Hertha-Trainer Pal Dardai mit einigen Hoffnungen nach Niedersachsen aufbrechen. In den letzten vier Spielen in der Volkswagen-Arena hat Hertha sich schadlos gehalten und zwei Siege sowie zwei Remis geholt. Dardai hofft auf eine Fortsetzung dieser Serie: «Irgendwann müssen Punkte kommen und ein Sieg. Wir haben unseren Plan.»

GROSS' RÜCKKEHR: Nach Sentimentalitäten ist Christian Gross derzeit nicht zumute. Für Erinnerungen an seine zehnmonatige Amtszeit beim VfB Stuttgart, die im Oktober 2010 nach sechs Niederlagen in den ersten sieben Saisonspielen zu Ende ging, bleibt dem aktuellen Trainer des FC Schalke 04 derzeit wenig Zeit. Schließlich beansprucht der Revierclub als Tabellenletzter mit bereits neun Punkten Abstand zum Relegationsplatz die volle Aufmerksamkeit des 66 Jahre alten Fußball-Lehrers. Nur ein Sieg am Samstag an seiner alter Wirkungsstätte in Stuttgart könnte die Hoffnung auf den Klassenverbleib beleben. «Es bleibt nicht mehr viel Zeit, wir werden dennoch fighten», kündigte Gross an.

MAINZER AUFHOLJAGD: Elf Punkte hat der Tabellenvorletzte in diesem Jahr bereits gewonnen und seinen Kontostand gegenüber der trostlosen Saison-Bilanz bis Ende 2020 (6) fast verdoppelt. Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg am Sonntag beträgt der Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz nur noch einen Zähler. Dennoch mahnt der als Retter geholte Sportvorstand Christian Heidel: «Ich glaube, das gibt einen Marathonlauf bis zum Saisonende. Das Allerwichtigste ist, dass wir jetzt nicht in Euphorie verfallen.» Dafür sorgt Trainer Bo Svensson, dessen Verpflichtung sich bislang als Volltreffer erwiesen hat. Der Däne hat die verunsicherte Mannschaft wieder flott gemacht. «Der größte Impuls ist von den Spielern selbst gekommen. Sie wussten, dass sie einige Sachen besser machen mussten nach der schlechten Hinrunde», sagte Svensson unlängst.

© dpa-infocom, dpa:210225-99-596048/4

23. Spieltag

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