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„Es war kalt, aber es hat sich gelohnt“

Darum sprang Angelique Kerber nach ihrem Sieg in den Fluss

Angelique Kerber sprang in den Yarra River von Melbourne. Foto: Fiona Hamilton
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Angelique Kerber sprang in den Yarra River von Melbourne. Foto: Fiona Hamilton

Melbourne - Deutschlands neuer Tennis-Star Angelique Kerber hat am Morgen nach ihrem völlig überraschenden Triumph bei den Australian Open ein Bad im Yarra River von Melbourne genommen. Und das nicht ganz freiwillig.

Um 9.23 Uhr Ortszeit tauchte die Kielerin am Sonntag in die trübe Brühe unweit der Rod Laver Arena ein. In dem Stadion hatte sie am Samstag die Weltranglisten-Erste Serena Williams aus den USA im Endspiel mit 6:4, 3:6, 6:4 besiegt und damit für den ersten Titel einer deutschen Spielerin bei einem Grand Slam seit Steffi Grafs Erfolg bei den French Open 1999 gesorgt.

«Es war kalt, aber es hat sich gelohnt», sagte Kerber, nachdem sie mit ihrem Trainer Torben Beltz und Physiotherapeut Simon Iden in den Fluss gesprungen war. Kerber hatte dies vor dem Turnier für den Fall eines Sieges in Melbourne angekündigt.

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Ins Bett gekommen war Kerber zuvor nicht. «Ich habe keine Minute geschlafen», sagte die 28-Jährige. «Ich war irgendwann im Hotel, und dann sind wir noch etwas trinken gegangen», erzählte sie von ihrer kurzen Party-Nacht.

Am Sonntagnachmittag wird die neue Weltranglisten-Zweite von Melbourne aus via Bangkok nach Frankfurt am Main fliegen. Von dort geht es dann kurz zu ihren Großeltern nach Polen, ehe sie Mitte der Woche zum Fed-Cup-Team in Leipzig stößt.

dpa

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