LA-Clippers-Boss

NBA-Rassismus-Affäre: Sterling droht mit Klage 

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Donald Sterling, Besitzer der Los Angeles Clippers, wurde nach rassistischen Äußerungen von der NBA bestraft.

Los Angeles - In der Rassismus-Affäre in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA um Donald Sterling bleibt der Besitzer der Los Angeles Clippers auf Konfrontationskurs.

Sterlings Anwalt Matthew Blecher teilte der NBA nach Angaben der Zeitschrift Sports Illustrated (SI) in einem Brief mit, dass der 80-Jährige die lebenslange Sperre und die Geldstrafe von 2,5 Millionen Dollar nicht akzeptieren werde. „Die Sanktion entbehrt jeder Berechtigung“, sagte Blecher. In den USA sind derartige Briefe zumeist Vorläufer von Klagen bei Zivilgerichten.

Laut SI betont Blecher in seinem Brief weiter, dass Sterling durch seine aufsehenerregenden Aussagen gegen keinerlei Statuten der NBA verstoßen hätte. Außerdem seien in dem liga-internen Verfahren die Rechte seines Mandanten nicht gewahrt gewesen.

Der Skandal um Sterling war Ende April durch die Veröffentlichung diskriminierender Aussagen des Finanz-Moguls über Afro-Amerikaner ausgebrochen. Die NBA sprach kurz darauf die Maximalstrafe gegen den Clippers-Boss aus und leitete Bemühungen um Sterlings Ablösung als Chef des kalifornischen Klubs ein. Zuletzt hatte Sterling in einem TV-Interview einen Fehler eingeräumt und zugleich beteuert, kein Rassist zu sein.

SID

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