Leichtathlet mit Fußballbegeisterung

Usain Bolt zu Gast bei FIFA-Boss Blatter

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Sprint-Star Usain Bolt.

Zürich - Supersprinter und Fußball-Fan Usain Bolt hat am Mittwoch FIFA-Präsident Joseph Blatter in Zürich besucht. Dabei kündigte er ein interessantes Laufduell an.

Die Begegnung zwischen Supersprinter Usain Bolt und FIFA-Präsident Joseph Blatter dauerte nur Minuten und war nicht viel mehr als ein guter PR-Gag. „Es ist eine Ehre, dass er hier ist. Er ist einer der größten Athleten der Welt“, sagte Blatter am Mittwoch im Hauptquartier des Weltverbandes in Zürich und schenkte dem Fußball-Fan aus Jamaika ein Trikot mit der Nummer 9. „Neun Sekunden ist dein Limit, aber irgendwann wirst du bei 9,00 Sekunden sein“, prophezeite Blatter und überließ seinen Besucher nach kurzer Zeit allein den Medienvertretern.

Der 100-Meter-Weltrekordler (9,58 Sekunden) nutzte nicht nur die Gelegenheit, die Werbetrommel für das Diamond-League-Meeting an diesem Donnerstag in Zürich zu rühren, sondern auch für die Ankündigung, im nächsten Jahr gegen den britischen Doppel-Olympiasieger - und Weltmeister über 5000 und 10 000, Mo Farah, laufen zu wollen. „Das wird interessant, wir suchen noch einen Zeitpunkt und die beste Strecke“, sagte Bolt, der ein großer Anhänger von Manchester United ist. Auf eine Demonstration seines Fußball-Talents auf dem FIFA-Gelände für die Fotografen und TV-Kameras verzichtete er wegen Regens.

Weltrekorde in der Leichtathletik

Weltrekorde in der Leichtathletik

Der schnellste Mann der Welt wird auch bei der Mini-WM im Letzigrund den anderen 18 Weltmeistern und 14 Olympiasiegern am Start die Schau stehlen. „Ich fühle mich gut, aber es hängt auch vom Wetter ab, wie schnell ich sein kann“, sagte Bolt, dessen Jahresbestzeit bei 9,77 Sekunden steht. Oder gelingt vielleicht dem US-Amerikaner Justin Gatlin die WM-Revanche gegen den Übersprinter? Bei der Generalprobe am Montag in Linz hatte der ehemalige Weltrekordler noch müde Beine und rannte nur 10,08 Sekunden

Bei dem mit neun Millionen Schweizer Franken (rund 7,32 Millionen Euro) teuersten der 14 Diamond-League-Meetings wollen auch 14 deutsche Topathleten Kasse machen - darunter die drei Weltmeister Robert Harting (Diskus), David Storl (Kugel) und Christina Obergföll. Die Speerwerferin hat die 40 000 Dollar für den Disziplin-Gesamtsieg bereits vor dem Finale sicher.

dpa

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