Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Angst vor dem Webber-Hattrick

Mark Webber feierte seinen letzten Sieg im Pool
+
Mark Webber feierte seinen letzten Sieg im Pool

Istanbul - Bloß kein Hattrick: Am Bosporus will Sebastian Vettel die Siegesserie des Red-Bull-Rivalen Mark Webber stoppen und erstmals in seiner Karriere die WM-Führung übernehmen.

Während Michael Schumacher nach der bitteren Strafe für das Monaco-Manöver auf die Unterstützung der türkischen Fans setzt, will Landsmann Vettel beim Großen Preis in Istanbul mit seinem reparierten Rennwagen wieder richtig durchstarten. “Ich hatte Probleme das Auto zu spüren, nach dem letzten Rennen haben wir festgestellt, dass das Chassis einen Knacks hatte und konnten auch weitere defekte Teile auffinden. Für Istanbul sollte aber alles behoben sein“, sagte Vettel. “Ich bin optimistisch.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Nicht Schumacher gegen Rosberg, nicht Alonso gegen Massa - Webber gegen Vettel ist derzeit das heißeste interne Duell der Königsklasse. Der Spitzenreiter aus Down Under düpierte die versammelte Konkurrenz bei den vergangenen Rennen in Barcelona und in Monaco. Platz eins in der WM-Wertung vor dem siebten Saisonlauf ist der Lohn; allerdings liegt Vettel punktgleich mit 78 Zählern mehr als nur auf der Lauer.

33 Jahre alter Routinier gegen einen 22 Jahre alten Piloten, der erst seine dritte komplette Saison absolviert und für Bernie Ecclestone der kommende Weltmeister ist. “Bei den letzten Rennen waren wir auf Augenhöhe mit dem besseren Ausgang für Mark“, bilanzierte Vettel die vergangenen Duelle. Zusammen haben Webber/Vettel die Führung in der Konstrukteurswertung übernommen, die für die Verteilung der Gelder wichtig ist. 3:3 steht es im persönlichen Kampf, aber Webber konnte einen Sieg mehr einfahren als Vettel. Daher auch die Führung im Klassement. Und das Begehren anderer Teams.

Webbers Vertrag mit Red Bull endet nach dieser Saison. Frühestens in sechs Wochen beim Rennen in Silverstone rechnet der Australier mit einer Entscheidung. Die Konzentration gilt einzig und allein dem kommenden Kräftemessen. “Im Moment denke ich nur über das nächste Rennen in der Türkei nach“, betonte Webber: “Der Rest wird sich ergeben.“

Und was ergibt sich beim Rest? “Wir hoffen auf weitere Fortschritte in der Türkei, nachdem wir schon einige Verbesserungen in Barcelona und Monaco verbuchen konnten“, sagte Mercedes-Star Schumacher. Der 41 Jahre alte Rekordweltmeister vergnügte sich am vergangenen Wochenende mal wieder beim Kartfahren. Nachdem Schumacher in den ersten vier Rennen jeweils hinter seinem Teamkollegen Nico Rosberg gelandet war, wendete sich mit dem umgebauten Silberpfeil vor zwei Läufen das Blatt - nur weil er nachträglich in Monaco für sein spektakuläres Überholmanöver bestraft wurde, landete er auf Rang zwölf statt auf Platz sechs.

“Die türkischen Fans haben mich immer sehr unterstützt, und schon allein deshalb wird es sehr schön sein, dort wieder zu fahren - vor einer Kulisse, die uns hoffentlich stark anfeuert“, betonte Schumacher. Erstmals soll der neue F-Schacht-Heckflügel zum Einsatz kommen, Neuerungen in der Aerodynamik inklusive. “Es ist noch ein langer Weg bis zur gewünschten Leistungsstärke“, meinte Teamchef Ross Brawn - derzeit liegt Rosberg auf Gesamtrang acht mit 56 Punkten, Schumacher ist Neunter. Der Kerpener kommt auf lediglich 22 Zähler.

Weitaus besser liegt Fernando Alonso im WM-Rennen. Der zweimalige Weltmeister hat nach seiner sensationellen Aufholjagd in Monte Carlo von Rang 24 auf Platz sechs nur drei Punkte Rückstand auf das Red- Bull-Duo Webber/Vettel. Er wartet nur darauf, lachender Dritter im Duell der beiden Führenden zu werden. Weltmeister Jenson Button ist nach seinem Monaco-Ausfall im McLaren-Mercedes aktuell WM-Vierter (70).

dpa

Kommentare