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Red Bull ist sich sicher: Ferrari spioniert uns aus!

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Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko (l.) diskutiert mit seinem Topfahrer Sebastian vettel

Barcelona - Ferrari soll angeblich den Boxenfunk des Rivalen Red Bull um Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel abhören. Dessen ist sich zumindest Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko sicher.

„Wir haben gemerkt, dass Ferrari irgendeine Art Spionage hat“, sagte Marko bei RTL: „Wir haben dem Mark (Webber, d. Red.) relativ spät gesagt, dass er reinkommen soll zum Boxenstopp. Und trotzdem hat es Alonso auch an die Box geschafft. Die haben also auf uns reagiert.“

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Red Bull ist in vieler Munde, nicht nur wegen Sebastian Vettel. Wir beantworten die 13 wichtigsten Fragen. © Getty
Was gehört zum Imperium von Dietrich Mateschitz? Er besitzt rund zwei Dutztend Unternehmen: Restaurants, Baufirmen, eine Formel-1-Rennstrecke, einen Flugplatz sowie Hotels. Privat gehört ihm auch ein Militärjet sowie die ehemalige DC 6 von Marschall Tito. Ein Teil der Markenstrategie des Österreichers ist außerdem das Sponsoring von Trend-, Event-, aber auch Rennsportarten. Mateschitz besitzt zwei Auto-Rennställe, darunter das Formel-1-Team mit Sebastian Vettel. © dpa

Auch Teamchef Christian Horner war sich sicher, „dass Ferrari uns geschickt abgedeckt hat. Am Ende haben wir ihnen aber einen Köder angedreht, als wir die Crew rausschickten. Sie gingen tatsächlich auch raus, holten Fernando (Alonso, d. Red.) rein - und so kam Mark dann vorbei.“

Abgesehen von der Falle verständigte sich Red Bull gegen Rennende offensichtlich durch verschlüsselte Kommandos. Die vom Boxenfunk veröffentlichten Gespräche am Schluss ergaben auf den ersten Blick jedenfalls keinen Sinn. Ferrari wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern.

Sollte wirklich der Boxenfunk abgehört werden, wäre dies in Sachen Spionage in der Formel 1 eine neue Dimension. Normal sind heutzutage die Touren durch die Startaufstellungen, wo sich anders als an den Tagen zuvor die Möglichkeit bietet, die Boliden der Rivalen zu beobachten. Dabei werden oft hochauflösende Fotos von den Autos geschossen, zudem machen sich Teammitarbeiter eifrig Notizen.

„Es ist immer einen Blick wert, was die anderen so tun“, sagte Mercedes-Teamchef Ross Brawn: „Im Zeitalter der Digitalkameras bekommen wir sowieso die ganzen Informationen. Aber es ist immer schön, es mit eigenen Augen zu sehen.“ Red Bull hatte in Barcelona die Mechaniker rund um die Autos aufgestellt, um es vor neugierigen Blicken zu schützen.

sid

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