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Ecclestone optimistisch über Zukunft des Nürburgrings

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Bernie Ecclestone ist zuversichtlich, was die Zukunft des Rennens am Nürburgring betrifft.

Nürburgring - Hat die Formel 1 am Nürburgring eine Zukunft?  Patriarch Bernie Ecclestone verbreitet vor dem Traditionsrennen in der Eifel vorsichtigen Optimismus.

Die Formel 1 hat auf dem Nürburgring möglicherweise doch eine Zukunft. „Ich bin sehr optimistisch, dass die Formel-1-Tradition auf dem Nürburgring weitergeht. Ich werde mein Bestes geben, damit wir hierbleiben“, sagte Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone vor dem Großen Preis von Deutschland (Sonntag, 14.00 Uhr/RTL und Sky) im Gespräch mit der Rhein-Zeitung.


Das insgesamt 25. Formel-1-Rennen auf dem Traditionskurs in der Eifel könnte auf absehbare Zeit das letzte sein, denn der aktuelle Vertrag mit Ecclestone läuft mit dem Grand Prix am Sonntag aus. Da es aus der Landesregierung von Rheinland-Pfalz, das zu 90 Prozent an der Nürburgring GmbH beteiligt ist, Stimmen gibt, zukünftig nicht mehr für angeblich bis zu 13 Millionen Euro Verlust für einen Grand Prix aufzukommen, wollen die Streckenbetreiber mit Ecclestone am liebsten einen ähnlichen Vertrag wie die deutschen Kollegen in Hockenheim aushandeln.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © Getty
“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © Getty
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © Getty
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © Getty
“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © Getty
“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © Getty
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © Getty
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © Getty
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © Getty
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © Getty
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © Getty

Dort war Ecclestone Ende 2009 bei einem neuen Vertrag bis 2018 mit der Antrittsgage, die beim Nürburgring momentan bei 20 Millionen Euro liegen soll, heruntergegangen und hatte auch einen Teil des finanziellen Risikos übernommen. Der damalige Hockenheim-Geschäftsführer Karl-Josef Schmidt ist seit dem 1. Juli in gleicher Position am Nürburgring tätig.

Ob ein solcher Deal auch für den Eifel-Kurs möglich sein könnte, ließ Ecclestone aber offen. „Wie kann ich einen Rabatt geben, wenn noch gar kein Vertrag besteht“, meinte der 80-Jährige und erklärte auch: „Bislang ist von der Landesregierung niemand zu Gesprächen auf mich zugekommen.“ Es sei noch zu früh, um über neue Modelle zu sprechen, meinte Ecclestone: „Aber ich bin mir sicher, dass uns etwas einfallen wird - wie zuletzt in Ungarn.“ Dort hatte er ebenfalls Zugeständnisse gemacht: „Natürlich bin ich offen für Verhandlungen. Und dabei gibt es nichts, worüber wir nicht reden können.“

Ecclestone ist sich offenbar bewusst, dass Deutschland für die Königsklasse und deren Teams eine große Rolle spielt und ein deutscher Grand Prix nur alle zwei Jahre in Hockenheim nicht unbedingt eine gute Lösung wäre. „Der deutsche Markt ist für die Formel 1 sehr wichtig. Nicht nur, weil es neben Michael Schumacher noch andere gute Fahrer gibt“, sagte Ecclestone, für den der aktuelle Weltmeister Sebastian Vettel fast schon eine Art Ziehsohn geworden ist. Auch für den Nürburgring äußerte Ecclestone Sympathie: „Ich komme seit rund 1000 Jahren hierhin und habe auch persönlich viel in diese Rennstrecke investiert.“

SID

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