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Ecclestone verteidigt Hamiltons Fahrweise

London - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat McLaren-Pilot Lewis Hamilton trotz dessen zuletzt arg kritisierter Fahrweise in Schutz genommen.

 „Die Zuschauer wollen doch ein echtes Rennen sehen. Also lass ihn fahren“, sagte der 80-Jährige der Zeitung Independant und verglich Hamilton sogar mit dem legendären Ayrton Senna: „Ich war ein guter Freund von ihm. Er war ebenfalls ein richtiger Racer.“

Hamilton hatte am vergangenen Wochenende beim Großen Preis von Kanada für Aufsehen gesorgt, als er mit seinem Teamkollegen Jenson Button kollidierte. Schon zwei Wochen zuvor war der Weltmeister von 2008 auf der Strecke in Monaco mit Felipe Massa (Ferrari) und Pastor Maldonado (Williams) aneinandergeraten.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Nach den Zwischenfällen hatten ehemalige Formel-1-Piloten Hamilton scharf kritisiert. „Was Lewis im Moment auf der Rennstrecke veranstaltet, darf sich jemand mit seinem

Talent

und seinen Erfolgen nicht erlauben“, sagte der viermalige Vizeweltmeister Stirling Moss.

Der dreimalige Champion Niki Lauda ging sogar noch weiter: „Ich bin eigentlich Hamilton-Fan, aber was er da aufführt, geht über alle Grenzen hinaus. Der ist komplett wahnsinnig. Wenn die FIA ihn jetzt nicht bestraft, verstehe ich die Welt nicht mehr. Irgendwo hört der Spaß auf. So kann man nicht fahren, da kann es Tote geben.“

Ecclestone sieht das Ganze nüchterner. „Vielleicht hat Lewis ein oder zwei fragwürdige Manöver gemacht. Aber das haben viele andere auch“, sagte der Boss der Königsklasse.

sid

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