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Ecclestone würde Mosley-Rückkehr begrüßen

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Bernie Ecclestone

Berlin - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone würde ein Comeback des früheren FIA-Präsidenten Max Mosley an der Spitze des Automobil-Weltverbandes begrüßen.

In einem Interview mit der Welt am Sonntag bezeichnete der 80 Jahre alte Brite es als einen Fehler, seinen Freund in dessen von der inzwischen eingestellten Boulevard-Zeitung News of the World publizierten Affäre nicht genügend unterstützt zu haben.

„Eines der schlimmsten Dinge, die ich in meinem Leben gemacht habe, war - und für die schäme ich mich -, Max Mosley nicht zu verteidigen, als er vor einiger Zeit seine großen Probleme hatte. Dafür gibt es keine Entschuldigung“, sagte Ecclestone: „Aber der Fehler ist mir passiert, weil so viele Menschen, Vorstände und Entscheidungsträger von großen Unternehmen oder Geldgebern auf mich eingeredet haben, dass Max unter allen Umständen seinen Stuhl räumen muss.“

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

Bernie Ecclestone
“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © dpa
Bernie Ecclestone
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © dpa
Bernie Ecclestone
“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © dpa
Bernie Ecclestone
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © dpa
Bernie Ecclestone
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © dpa
Bernie Ecclestone
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © AFP
Bernie Ecclestone
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © AFP
Bernie Ecclestone
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © AFP
Bernie Ecclestone
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © dpa

Ecclestone bekräftigte, dass damals seine persönliche Meinung gewesen sei, „dass dies seine rein persönliche Angelegenheit gewesen ist. Es hatte nichts mit der Formel 1 zu tun. Aber ich wurde sehr heftig und schlecht beeinflusst, ihn nicht zu unterstützen. Ich habe mich bei Max dafür entschuldigt, persönlich und öffentlich vor dem FIA World Council.“

Mosley, der auch mit den in der Formel 1 involvierten Herstellern im Clinch lag, hatte in der Affäre 2008 zunächst Rückendeckung von der FIA-Generalversammlung erhalten, sich dann ein Jahr später vom Amt des FIA-Präsidenten zurückgezogen. Danach war der studierte Jurist vor Gericht erfolgreich in mehreren Ländern gegen zahlreiche Berichterstattungen vorgegangen.

Inzwischen könnte sich Ecclestone ein Mosley-Comeback vorstellen. „Ich habe nichts gegen den jetzigen Amtsinhaber Jean Todt, aber ich würde eine Rückkehr von Max begrüßen“, sagte er.

SID

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