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Comeback für Heidfeld bei Sauber bestätigt

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Nick Heidfeld gibt sein Formel-1-Comeback bei Sauber.

Berlin - Nick Heidfeld ist zurück in der Formel 1. Der PS-Routinier fährt die letzten fünf Saisonrennen für Sauber. Pedro de la Rosa muss für ihn das Cockpit räumen.

Die Münchner tz hatte schon am Montag davon berichtet. Jetzt ist das Blitz-Comeback von Nick Heidfeld als Formel-1-Fahrer perfekt. Der Mönchengladbacher verdrängt schon beim Großen Preis von Singapur am 26. September den Spanier Pedro de la Rosa aus dem Sauber-Cockpit. “Ich freue mich wahnsinnig darauf“, sagte der 33-Jährige am Dienstag. Beim Nachtrennen in Singapur werden damit sieben deutsche Piloten an den Start gehen, so viele wie nie zuvor in der Formel-1-Geschichte.

Erst vor einem Monat hatte Heidfeld seinen Job als Mercedes-Ersatzfahrer gegen die Rolle als Testpilot für den künftigen Formel-1-Reifenlieferanten Pirelli getauscht. Nach den zuletzt schwachen Leistungen von de la Rosa im Sauber entschied sich der Schweizer Rennstall nun jedoch für den Wechsel. “Für mich als Teamchef war es hart, diese Entscheidung zu treffen“, bekannte Peter Sauber. “Die Entscheidung des Teams überrascht mich, aber ich respektiere sie und wünsche der Mannschaft viel Glück für die restliche Saison“, ließ de la Rosa mitteilen.

Für Heidfeld sprach neben seiner Erfahrung aus 169 Formel-1-Rennen auch die Tatsache, dass er schon insgesamt sieben Jahre seiner Karriere für das Team aus Hinwil gefahren war. “Für mich ist es eine Heimkehr“, meinte der 33-Jährige. “Bei der Mannschaft werde ich mich sicher sofort wieder zu Hause fühlen, was mir dabei helfen sollte, mich so schnell wie möglich mit dem Auto vertraut zu machen“, erklärte er.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Nach dem Ausstieg von BMW am Ende der vergangenen Saison hatte Heidfeld, der 2000 im Prost seine Formel-1-Karriere startete, keinen Job als Stammfahrer bei einem seiner Wunschteams mehr bekommen. Er entschied sich daher zunächst, als Testpilot zu Mercedes zu wechseln und dort die Stammfahrer Michael Schumacher und Nico Rosberg zu unterstützen. Um seine Chancen auf ein Formel-1-Cockpit noch einmal zu erhöhen, nahm er im August das Angebot von Pirelli an.

Schneller als erwartet ist der dreifache Vater nun zurück in der Königsklasse. Dort trifft er gleich auf sechs Landsleute: Schumacher, Rosberg, Sebastian Vettel, Adrian Sutil, Nico Hülkenberg und Timo Glock. “Nach den letzten Monaten bin ich so motiviert wie nie“, versprach Heidfeld. Sein Vertrag bei Sauber tritt am Freitag in Kraft. Den zweiten C29 steuert wie bisher der Japaner Kamui Kobayashi, der bereits einen Vertrag für die kommende Saison hat.

Auch für Heidfeld dürfte das klare Ziel sein, sich mit starken Leistungen in den verbleibenden fünf Saisonrennen für eine Weiterbeschäftigung im Jahr 2011 zu empfehlen. Das Sauber-Team hofft darauf, im Endspurt noch Plätze in der Konstrukteurs-Wertung gutzumachen. Derzeit ist der Rennstall Achter, Platz sechs ist noch möglich. Die Teamwertung entscheidet über die Vergabe der Millionen aus dem Vermarktungstopf.

Von Christian Hollmann

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