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Kubica nach Unfall außer Lebensgefahr - Amputation droht

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Robert Kubica wird nach seinem schweren Unfall mit einem Helikopter abtransportiert.

Köln - Formel-1-Pilot Robert Kubica droht nach einem schlimmen Unfall bei einer Rallye die Amputation der rechten Hand. Die Rennfahrer-Karriere des als außergewöhnliches Talent geltenden Polen scheint beendet.

Unmittelbar nach dem verheerenden Crash des Gaststarters, der nach etwa vier Kilometern mit hoher Geschwindigkeit gegen die Mauer eine Kirche geprallt war, hatten die behandelnden Ärzte zunächst sogar von akuter Lebensgefahr gesprochen. Am Nachmittag gaben sie zumindest in dieser Hinsicht Entwarnung. „Die Ärzte versuchen, die Funktionalität der rechten Hand wiederherzustellen. Sie haben die Blutzirkulation wiederhergestellt und die Knochenstruktur repariert. Nun geht es um die Funktionalität der Muskulatur. Robert ist sehr stark und wird das durchstehen“, sagte Kubicas Manager Daniele Morelli auf einer improvisierten Pressekonferenz vor dem Krankenhaus Santa Corona.

Kubicas Team Renault erklärte in einem Statement am Nachmittag, der Pole habe mehrere Brüche am rechten Arm, am rechten Bein und an der rechten Hand erlitten. Die rechte Hand soll angeblich völlig zertrümmert sein.

Kubica schwer verunglückt - Bilder vom Unfallort

Kubica schwer verunglückt - Bilder vom Unfallort

Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa
Formel 1 Pilot Robert Kubica Rallye verunglückt Unfall
Formel-1-Pilot Robert Kubica ist in Italien bei einer Rallye schwer verunglückt - die Bilder vom Unfallort. © dpa

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher reagierte als Gast auf der Münchner ISPO nach den Worten seiner Managerin Sabine Kehm „erschrocken und mit großem Entsetzen“ auf die Nachricht, wollte sich jedoch nicht äußern, „bevor wir etwas Genaues wissen“ (Kehm).

Robert Kubica ist wohl außer Lebensgefahr - ihm droht jedoch womöglich eine Amputation der verletzten Hand.

Kubica hatte von seinem Arbeitgeber Renault erstmals die Erlaubnis für einen Rallye-Start im Auto eines anderen Herstellers bekommen. Nach dem Unfall, bei dem er mit einem Skoda Fabia bei der Ronde di Andora von der Piste abkam und in der Gemeinde San Lorenzo in der Nähe von Genua gegen die Mauer einer kleinen Kirche prallte, wurde der 26-Jährige von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit und sofort mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Santa Corona in Petra Ligure eingeliefert. Die Rallye wurde unterbrochen.

Medienberichten zufolge soll sein Beifahrer Jakub Gerber sofort aus dem Wrack geklettert und unverletzt geblieben sein, während Kubica in dem Auto eingeschlossen war und befreit werden musste. „Ich bin okay“, teilte Gruber auf seiner Facebook-Seite mit. Kubicas Manager Daniel Morelli kündigte für Sonntagnachmittag (16. 30 Uhr) vor dem Krankenhaus eine Erklärung an.  

Die Formel 1 2011: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Für Kubica, der nach seiner Bestzeit bei den ersten Testfahrten in Valencia sogar als Geheimtipp für die kommende Formel-1-Saison galt, war es bereits der dritte schwere Unfall seines Lebens. 2007 beim Grand Prix in Montreal stockte den Zuschauern der Atem, als sein Sauber-BMW abhob und sich mehrfach überschlug, Kubica überstand den schlimmen Crash aber nahezu unverletzt. Einen Unfall im Straßenverkehr 2003 überstand er mit einem Armbruch.

Renault wird sich bis zum Saisonstart am 13. März in Bahrain wohl einen Nachfolger suchen müssen. Als Kandidat gilt unter anderem der deutsche Routinier Nick Heidfeld.

SID