Formel-1-Startnummern: Vettel wählt die 1

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Sebastian Vettel

Paris - Weltmeister Sebastian Vettel geht erneut mit der Startnummer 1 in die neue Formel-1-Saison. Für die Jahre, in denen Vettel nicht als Titelverteidiger startet, sicherte sich der Heppenheimer als Remineszenz an Nigel Mansell die 5.

Diese Startnummern gab der Automobil-Weltverband FIA am Freitag bekannt.

Vettels neuer Teamkollege Daniel Ricciardo (24) wird in der neuen Formel-1-Saison mit der 3 auf seinem Red Bull starten. Nico Rosberg (Mercedes) erhielt die gewünschte 6, Nico Hülkenberg (Force India) die 27 und Adrian Sutil (Sauber) mit der 99 die höchstmögliche Startnummer.

Ungewöhnliche Wege bei seiner Wahl ging Pastor Maldonado. Der Lotus-Pilot tritt zukünftig mit der Unglücksnummer 13 an, die bisher nur bei zwei Einzelrennen in den Jahren 1963 und 1983 eingesetzt wurde. Laut der FIA-Startliste sind Romain Grosjean (Frankreich), Maldonado (Spanien/beide Lotus) sowie die beiden Marussia-Piloten Jules Bianchi (Frankreich) und Max Chilton (England) noch nicht offiziell als Starter 2014 bestätigt.

Ab diesem Jahr werden die Startnummern in der Formel 1 nach einer neuen Methode vergeben. Ausschlaggebend ist nicht mehr der Ausgang der Weltmeisterschaft der Vorsaison, sondern die persönliche Wahl der Fahrer. Vettel hatte als Weltmeister das Anrecht auf die prestigeträchtige 1, seine Konkurrenten um Ferrari-Star Fernando Alonso (Spanien/14) können zwischen 2 und 99 frei wählen.

Ende vergangenen Jahres hatte der Automobil-Weltverband FIA die Formel-1-Piloten aufgefordert, ihre Nummernwünsche einzureichen. Jeder Pilot durfte drei Zahlen nennen, bei Überschneidungen entschied die bessere Platzierung in der Vorsaison.

Die Formel-1-Cockpits und Startnummern für 2014 in der Übersicht

Red Bull

1 Sebastian Vettel (26, Heppenheim)

3 Daniel Ricciardo (24, Australien)

Ferrari

14 Fernando Alonso (32, Spanien)

7 Kimi Räikkönen (34, Finnland)

Mercedes

6 Nico Rosberg (28, Wiesbaden)

44 Lewis Hamilton (28, England)

McLaren

22 Jenson Button (33, England)

20 Kevin Magnussen (21, Dänemark)

Lotus

8 Romain Grosjean (27, Frankreich)

13 Pastor Maldonado (28, Venezuela)

Sauber

99 Adrian Sutil (30, Gräfelfing)

21 Esteban Gutierrez (22, Mexiko)

Force India

27 Nico Hülkenberg (26, Emmerich)

11 Sergio Perez (23, Mexiko)

Williams

19 Felipe Massa (32, Brasilien)

77 Valtteri Bottas (24, Finnland)

Toro Rosso

25 Jean-Eric Vergne (23, Frankreich)

26 Daniil Kwjat (19, Russland)

Caterham

Fahrer noch offen

Marussia

17 Jules Bianchi (24, Frankreich)

zweiter Fahrer noch nicht bestätigt, vermutlich Max Chilton (22, England)

SID

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