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"Ich möchte alle Mütter grüßen, auch meine Großmutter"

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Sebastian Vettel mit seiner Trophäe

Istanbul - Nach seinem Sieg in Istanbul zeigte sich Formel-1-Star Sebastian Vettel überglücklich - und vergaß auch nicht, dass Muttertag ist.

Wie fühlen Sie sich nach Ihrem Sieg beim Großen Preis der Türkei?

Vettel: “Ich bin natürlich überglücklich. Von vorne bis hinten hat alles gepasst. Es hätte nicht besser laufen können. Wie nach der Qualifikation am Samstag für den Fall eines Erfolges schon angekündigt, möchte ich alle Mütter grüßen, auch meine Großmutter: Wenn ihr wollt, könnt ihr heute mit uns anstoßen.“

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 41 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd
Was war der Schlüssel zum Sieg?

Vettel: “Mein sehr guter Start war entscheidend. Es war wichtig, gleich wegzukommen. Ich hatte immer acht, neun Sekunden Vorsprung vor meinen Verfolgern. Das wirkte sich gut auf die Strategie aus. Ich konnte eine Runde länger als die anderen draußenbleiben und auf ihre Boxenstopps reagieren. Das hat mein und unser Leben leichter gemacht.“

Haben Sie damit gerechnet, dass es so locker läuft, nachdem Sie zum Grand-Prix-Auftakt im ersten Training Ihren Red Bull geschrottet hatten?

Vettel: “Nach dem verpatzten Freitag, an dem ich das Auto gecrasht habe, war das die richtige Antwort. Ich möchte mich bei allen im Team bedanken, auch bei Marks Mechanikern. Alle haben geholfen und Extrastunden geschoben, um das Auto wieder fertig zu bekommen.“

Was sagen Sie zu den vielen Reifenwechseln?

Vettel: “Das war zunächst nicht einfach. Es dauerte ein, zwei Stints, bis man wusste, was läuft. Ich bin dann nach dem dritten Wechsel zum vierten Mal relativ früh reingekommen, da man nie weiß, was am Schluss noch alles passieren kann. Es hätte auch eine Safety-Car-Phase geben können. Wir haben in China unsere Lektion gelernt.“

Sie führen die WM-Wertung jetzt souverän an...

Vettel: “So ein guter Saisonstart hilft natürlich. Aber wir sind erst vier Rennen gefahren, es ist noch ein langer Weg. Im Vorjahr haben wir gesehen, wie schnell sich die Dinge ändern können. Wir machen Schritt für Schritt. Viele Teams bringen für die nächsten Grand Prix viele technische Neuerungen. Jedes Team pusht. Es ist nicht einfach.“

dpa

Aufgezeichnet von Elmar Dreher, dpa

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