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Konkurrenzkampf bei Red Bull bleibt

Mark Webber (l.) und Sebastian Vettel streiten sich um den WM-Titel
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Mark Webber (l.) und Sebastian Vettel streiten sich um den WM-Titel

Milton Keynes - Der Formel-1-Rennstall Red Bull hat den Vertrag mit dem WM-Führenden Mark Webber verlängert. Damit geht auch der interne Konkurrenzkampf in die Extrarunden.

Dem Friedensschluss folgte der neue Vertrag: Wenige Tage nach nach der Versöhnung zwischen Sebastian Vettel und Mark Webber wegen ihres Crashs in Istanbul hat der Formel-1-Rennstall Red Bull am Montag den Kontrakt mit dem Australier verlängert. Damit steht schon vor dem achten von 19 Saisonrennen am Sonntag in Montréal fest, dass Webber und Vettel auch nächstes Jahr das “Bullen-Duo“ bilden. Auch der Deutsche hat einen Vertrag bis 2011.

Die neue Formel 1: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Überraschend kam die Einigung zwischen dem österreichisch- englischen Team und dem WM-Führenden Webber nicht. “Es war eine einfache Entscheidung, bei Red Bull zu bleiben“, sagte der 33- Jährige. “Ich habe ein fantastisches Verhältnis zum Team, und die Fabrik in Milton Keynes ist wie ein Zuhause für mich.“

Beide Seiten hätten sehr früh in diesem Jahr mit Gesprächen begonnen und seien schon beim Grand Prix in Barcelona bereit gewesen zu unterschreiben, betonte er. Webber widersprach damit der Darstellung, dass seine Zukunft bei dem Team vor den Siegen in Barcelona und Monaco noch unsicher gewesen sei.

Auch die Kollision mit seinem elf Jahre jüngeren Teamkollegen im letzten Rennen in Istanbul spielte keine Rolle mehr. “Die Entscheidung, mit Mark weiterzumachen, war naheliegend. Er ist ein wichtiges Mitglied unseres Teams und gerade in der Form seines Lebens“, meinte Teamchef Christian Horner. “Das Team ist sehr froh darüber, dass das Fahrerpaar mit Mark und Sebastian 2011 in der dritten Saison unverändert bleibt.“

In Istanbul waren Vettel und Webber beim Kampf um die Spitze kollidiert. Der Heppenheimer schied aus, Webber rettete hinter dem britischen McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button noch Platz drei und die WM-Spitze. Am vergangenen Donnerstag wurde der Streit für beigelegt erklärt.

Mit der Vertragsverlängerung verschafft sich Red Bull ein wenig Ruhe in einer möglicherweise entscheidenden Phase der WM. Die “Roten Bullen“ haben zwar derzeit das schnellste Auto. Doch durch etliche technische Probleme, von denen zumeist Vize-Weltmeister Vettel betroffen war, und dem Unfall in Istanbul gab es immer wieder Rückschläge. Und die Konkurrenz - insbesondere McLaren - holt auf.

Webber fährt indes die beste Saison seit seinem Formel-1-Einstieg 2002. Seit 2007 ist er bei Red Bull unter Vertrag. “Es ist unbeschreiblich, Teil eines Teams zu sein, das sich von einem Mittelfeld-Teilnehmer zu einem Team entwickelt hat, das um die Weltmeisterschaft kämpft“, meinte Webber.

Seine Karriere schien Ende 2008 nach einem schweren Fahrradunfall beendet zu sein. Doch er kämpfte sich zurück und ist für Jungstar Vettel ein echter Gradmesser. Der Deutsche war für die Rolle als Champion vorgesehen. Doch der Mann aus Down Under zeigte sich bei seinen Siegen in Barcelona und Monaco obenauf. Vor dem achten Saisonrennen in Montréal führt Webber das Klassement mit 93 Punkten an, Vettel ist mit 78 Zählern Fünfter.

dpa

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