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Michael Schumacher wagt keine Prognose

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Michael Schumacher.

Berlin - Michael Schumacher will vorerst keine Prognose für die kommende Formel-1-Saison abgeben. Das „wäre absolut verfrüht“, sagte er am Dienstag in einem Kurzinterview auf seiner Homepage.

 „Wir haben im vergangenen Jahr gesehen, dass sich die Wahrheit erst auf dem Platz zeigte, wie man im Fußball so schön sagt.“ Daher will Schumacher nicht nur die offiziellen Tests abwarten, sondern auch noch die ersten Rennen, um ein Urteil über das Potenzial des neuen MercedesAMG zu fällen.

Michael Schumachers Karriere in Bildern

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Der neue Silberpfeil wird später als die meisten anderen Autos erstmals getestet. Während auch das Weltmeister-Team um Doppelchampion Sebastian Vettel den neuen Red Bull bereits bei den Auftaktfahrten in Jerez vom 7. bis 11. Februar intensiv prüfen will, erfolgt das Debüt des neuen Mercedes zwei Wochen später in Barcelona. „Selbst nach den Wintertests, das zeigen die Erfahrungen des Vorjahres, kann man die Situation noch nicht richtig beurteilen“, betonte Schumacher.

Zum Abschluss der dreigeteilten Tests über jeweils vier Tage dürfen sich die Teams erneut in Barcelona Anfang März auf die neue Saison einstimmen. Bei Mercedes würden „alle Programme auf Hochtouren laufen, in den Fabriken kein Rädchen“ stillstehen, sagte Schumacher.

Der 43-Jährige wird am 18. März in Melbourne in seine vorerst letzte Saison starten. Ob er seinen Dreijahresvertrag als Fahrer bei dem deutschen Autobauer verlängert, dürfte auch vom neuen Auto abhängen. Auch hier gilt die Prognose: offen.

dpa

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