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Red-Bull-Chef: Warum sollte Vettel zu Ferrari?

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Sebastian Vettel ist ein gefragter Mann

Salzburg - Red Bull hat keine Angst, Jungstar Sebastian Vettel an Ferrari zu verlieren. Der Motorsportchef des Rennstalls nennt dafür auch Gründe.

“Warum soll er dorthin gehen zu einem Alonso, wo es ihm bei uns mehr als gut geht?“, fragte Helmut Marko, der Motorsportchef des Formel-1-Teams, hypothetisch. Ferrari sei für jeden Fahrer etwas ganz Spezielles. Aber man müsse die jeweilige Situation betrachten. Nach dem jüngsten Doppelerfolg beim Großen Preis von Monaco durch Mark Webber und Vettel führen beide Piloten punktgleich die WM an. Zudem sind die “Roten Bullen“ in der Team-Wertung Spitze.

Marko versicherte in einem Interview der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Dienstag, Red Bull wolle Vettel nicht für den Rest seiner Karriere an sich binden. “Da muss man den Begriff der Ehe strapazieren. Er muss sich bei uns wohlfühlen und für uns fahren wollen, darf aber nicht pragmatisiert sein“, sagte der 67 Jahre alte Österreicher, der früher selbst Rennen fuhr. Zugleich betonte er aber, dass Red Bull auch künftig mit seinem Erfolgsduo antreten wolle: “Unser Wunsch ist es, mit Webber und Vettel weiterzumachen. Die Gespräche laufen.“ Es sei allerdings nicht mehr so, “dass wir irgendwo anklopfen müssen“.

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Tolle Frontpartie... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
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Geballte Männerträume! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen. © dpa
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Ein Traum in rot. © dpa
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Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
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Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
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Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein heißer Flitzer... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
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Ziemlich windschnittig... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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Rennsport gestern... © ap
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und Rennsport heute. © ap
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Teamwork in der Boxengasse. © ap
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Netter Fuhrpark! © Bodmer
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
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Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
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Alles glitzert und funkelt... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Als einzige echte Titel-Rivalen für sein Fahrer-Duo schätzt Marko die beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Lewis Hamilton ein. “Es gibt zwei Leute, die wir in der WM fürchten“, sagte er. “Das sind Fernando Alonso, weil er fahrerisch als Gesamtpaket absolute Spitze ist, und Lewis Hamilton.“ Der Spanier Alonso liegt nach dem sechsten von 19 Saisonläufen mit 75 Zählern drei Punkte hinter Webber und Vettel (beide 78). Der britische McLaren-Konkurrent Hamilton (59) ist Gesamtsiebter.

Keine Sorgen macht sich Marko wegen Rekord-Champion Michael Schumacher, dessen Mercedes-Teamkollege Nico Rosberg oder Titelverteidiger Jenson Button. “Was die anderen machen, kümmert uns aber eher weniger“, versicherte er. “Wir gehen unseren Weg.“ Red Bull sei bislang sechsmal von der Pole-Position gestartet. “Eigentlich sollten wir in der WM schon 30 Punkte vorne liegen.“

Nach dem Doppelerfolg von Monte Carlo führt das Team des Getränke- Milliardärs Dietrich Mateschitz erstmals die Konstrukteurs-Wertung in dieser Saison mit 156 Punkten vor Ferrari (136), McLaren-Mercedes (129) und Mercedes GP (78) an. “Mit dem Paket, das wir haben, muss man ganz klar um die WM fahren - auch in den nächsten Jahren“, sprach Marko Red Bull die Favoritentolle zu. “Wir haben die nötigen Leute, die nötigen Simulationen und die nötigen Werkzeuge, um uns auf Änderungen einzustellen. Wir haben schon 2008 ein Siegerauto gehabt, 2009 sowieso. Man kann nicht sagen, das sind Zufallstreffer, wenn man drei Jahre hintereinander ein Topauto baut.“

Für den ehemaligen Rennfahrer ist es ein Vorteil, dass sich seine Piloten ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern: “Ein Vettel oder ein Webber ohne den Widerpart im Team wären nicht dort, wo sie jetzt stehen.“ Den 22 Jahre jungen Vizeweltmeister aus Heppenheim treibe die Konkurrenz durch den elf Jahre älteren Routinier an. “Wenn jemand schneller ist als er, ist das für ihn das Ärgste. Aber so eine Einstellung braucht man. Er ist fast nicht einzubremsen“, sagte Marko. “Wenn er einmal seinen ersten Titel hat, wird er alles entspannter angehen.“

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