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Red-Bull-Zoff: Machtwort von Mateschitz

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Dietrich Mateschitz (l.) will den Zoff zwischen Sebastian Vettel (r.) und Mark Webber beenden

Berlin/Hockenheim - Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz will in den Hauskrach zwischen den Formel-1-Teamkollegen Sebastian Vettel und Mark Webber eingreifen.

“Natürlich mische ich mich ein. Das geht gar nicht anders“, sagte der Teambesitzer der “Kleinen Zeitung“ (Montag). Einen Maulkorb für die beiden Piloten lehnte Mateschitz vor dem Großen Preis von Deutschland in Hockenheim am Sonntag allerdings ab. “So etwas wäre nicht unser Stil. Jeder kann die Wahrheit sagen, das ist eine der obersten Tugenden von Red Bull.“

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Webber hatte sich nach seinem Sieg in Silverstone öffentlich über eine angebliche interne Bevorteilung Vettels beschwert, weil der Deutsche kurzfristig einen eigentlich für das Auto das Australiers vorgesehenen Flügel erhielt. Die beiden Fahrer waren in dieser Saison auch auf der Strecke schon mehrfach aneinandergeraten. Einen verschärften Konflikt zwischen den Boxencrews der Piloten dementierte Mateschitz aber. “Nein, Fraktionen gibt es keine“, sagte er.

Die Schuld für den jüngsten Eklat sieht der Getränke-Milliardär auch bei der Teamführung. “Die Sache wurde leider falsch kommuniziert, teamintern wie medial“, befand der Österreicher und kritisierte zudem das Krisenmanagement des Rennstalls bei den Vorfällen in Silverstone: “Es war nicht diplomatisch. Vielleicht war es nicht einmal richtig.“ Auch Webber erhielt einen leichten Rüffel für seine harschen Worte. “Es war überflüssig. Aber auf der anderen Seite hat Mark nichts verbrochen“, erklärte Mateschitz.

Trotz des Zoffs zwischen den beiden WM-Kandidaten werde es im Titelrennen keine Stallregie zugunsten eines Piloten geben, betonte Mateschitz. “Wir habe keine Nummer eins und keine Nummer zwei. Beide Piloten bekommen Autos auf dem völlig gleichen Stand“, sagte der 66- Jährige. Webber ist vor dem elften von 19 Saisonrennen Dritter der Fahrer-Wertung, Vettel liegt auf Rang vier. Den Weltmeister-Titel gönnt Mateschitz beiden Piloten. “Ich habe da keine Präferenzen, jeder der beiden wäre mir gleich lieb.“

dpa

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