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Rosberg vor 75. GP: Noch nicht bereit für Siege

Nico Rosberg steht vor seinem 75. Formel-1-Grand-Prix
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Nico Rosberg steht vor seinem 75. Formel-1-Grand-Prix

Klare Worte über die Nummer eins im Mercedes-Team meidet er, doch vor dem Europa-Auftakt sprechen Punkte und Platzierungen im Stallduell mit Michael Schumacher für Nico Rosberg.

“Ich bin froh, dass ich bislang vor Michael war. Es ist aber noch viel zu früh, um Vergleiche zu ziehen“, sagte Rosberg in einem Interview. Mit seinem ersten Formel-1-Sieg passenderweise bei seinem 75. Grand Prix rechnet Rosberg aber nicht: “Wir sind noch nicht in der Position, um zu gewinnen.“

Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu

Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu

Einigkeit bei der Konkurrenz: Michael Schumacher ist ganz der Alte. Die Erwartungen an den Rekordweltmeister sind auch nach über drei Jahren Formel-1-Pause die gleichen. © dpa
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
"Ich denke, wir haben schon bei den Winter-Tests gesehen, was wir von Michael erwarten können: Er hat nichts von seiner Geschwindigkeit verloren. Er ist ein harter Wettkämpfer“, sagte Renault-Teamchef Eric Boullier. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Alle Fahrer würden sich laut ihm darauf freuen, gegen den mittlerweile 41 Jahre alten Piloten anzutreten. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Von “100 Prozent Vorbereitung, 100 Prozent Einsatz“, geht Peter Sauber aus. Das einzige Fragezeichen sei für ihn die Leistung von Schumachers Auto. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Aber da rechne ich mit der hohen Erfolgsquote von Ross Brawn“, sagte der Schweizer über den britischen Amtskollegen von Mercedes Grand Prix. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Ich gehe von einer Leistung auf hohem Niveau von Beginn an aus“, meinte Betriebsdirektor Otmar Snafzauer von Force India. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Siege“, lautete die prägnante Antwort von Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost auf die Frage, was er vom siebenmaligen Weltmeister erwarte. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Er wird ein Faktor in der WM sein“, befand Teamchef Christian Horner, der mit seinen Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber die Titel holen will. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Ich erwarte ihn so schnell, wie es das Auto erlaubt“, sagte Horner. “Er wird ein Faktor in dieser WM sein.“ © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Martin Whitmarsh von McLaren, das mit Weltmeister Jenson Button und Ex-Champion Lewis Hamilton das britische Pendant zum deutschen Mercedes-Team mit seinen beiden deutschen Piloten Schumacher und Nico Rosberg bildet, lobte die Rückkehr des siebenmaligen Titelträgers als “sehr gut“ für den Sport. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
“Er fährt mit dem aktuellen Weltmeister, man kann davon ausgehen, dass er das gut macht.“ © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Sein eigener Teamchef bezeichnete Schumacher als Ausnahmeathlet. “Sein seltenes Talent und seine Geschwindigkeit sind so offensichtlich, wie sie es während seiner Karriere immer waren“, erklärte Brawn, der den Kerpener schon bei dessen sieben Titeln mit Benetton (2) und Ferrari (5) begleitet hatte. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Schumacher habe sich während seiner Rennpause erholt und mache einen unglaublich schnellen Eindruck. © Getty
Schumi-Comeback: Das trauen ihm die Teamchefs zu
Das neue Mercedes-Team müsse Schumacher einen Rennwagen zur Verfügung stellen, “der zu seinen unzweifelhaften Talenten passt“, sagte Brawn über den ersten echten Silberpfeil nach 55 Jahren. © Getty
Und was erwartet der findige Taktiker und gewiefte Stratege von seinem alten und neuen Wegbegleiter? “Dass er allen Anforderungen, die wir ihm stellen, gerecht wird und sie vielleicht sogar noch übertrifft.“ © dpa
Und was sagen die Fans? Wie der TV-Sender Sky mitteilt, trauen laut einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid 39 Prozent der Befragten Schumi den WM-Triumph zu.

Nach zwei fünften Plätzen und zwei dritten Rängen in den ersten vier Rennen wäre aber doch eigentlich ein Sieg am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Spanien an der Reihe? “Das wäre nicht schlecht. Allerdings müssen wir realistisch bleiben“, mahnte der Wiesbadener. Hat die Zeit denn nach dem China-Rennen ausgereicht, um aus dem neuen Mercedes ein Siegauto zu machen? “Da würden wir ein bisschen zu viel erwarten. Aber natürlich hoffe ich, dass wir den Rückstand auf Red Bull aufholen können“, antwortete Rosberg. Nach seinem starken Auftritt in Shanghai hatte er sich ein paar bereits länger geplante Urlaubstage auf Thailand gegönnt und war so auch dem Rückreisewirrwarr weitgehend aus dem Weg gegangen.

Mit seinen mahnenden Worten schlug Rosberg in die gleiche Kerbe wie schon sein 17 Jahre älterer, mit sieben Weltmeistertiteln, aber im Vergleich zu Rosberg derzeit mit 40 Punkten weniger ausgestatteten Teamkollegen. Trotz des Fortschritts mit dem neuen Silberpfeil dürfe man nicht erwarten, “dass wir dann plötzlich ganz vorne stehen werden“, sagte Schumacher.

Im Gegensatz zum Rückkehrer kam Rosberg von Beginn an mit dem neuen Mercedes MGP W01 besser zurecht. Warum? “Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich ein gutes Gefühl im Auto habe und ich viel herausholen kann“, schilderte der ehemalige Williams-Pilot, der mit seinem Wechsel zum deutschen Werksteam auch so etwas wie seine ultimative Reifeprüfung einleitete. Bislang mit viel Erfolg, Rosberg behautet sich auf der Strecke klar gegen den erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte.

Doch noch ist das ganze Team nicht da, wo es hinwill. “Die kommenden Wochen werden sehr wichtig sein. Wir müssen aus der Weiterentwicklung des Autos alles herausholen. Danach können wir einschätzen, ob wir die WM in diesem Jahr gewinnen können oder nicht“, erklärte Rosberg, der sich nach dem fünften WM-Lauf auf dem Circuit de Catalunya auf sein Heimrennen freuen darf.

Nur eine Woche nach dem Europa-Auftakt steigt in Monte Carlo, wo Rosberg aufgewachsen ist und noch immer lebt, der Klassiker schlechthin. “Ich bin zuversichtlich, dass das Team und ich unsere starken und konstanten Leistungen fortsetzen können“, meinte Rosberg, dessen Vater Keke 1982 das Kunststück fertiggebracht hatte, mit nur einem Sieg den WM-Titel einzufahren.

Kann er es seinem Vater vielleicht sogar nachmachen, derzeit ist nur Titelverteidiger Jenson Button im McLaren-Mercedes besser (60), Rosberg hat zehn Punkte Rückstand auf den Briten. “Ich hatte für dieses Jahr hohe Erwartungen. Aber nach vier Rennen Zweiter in der Weltmeisterschaft zu sein, ist klasse“, betonte er. “Realistisch betrachtet möchten wir als Team in diesem Jahr einige Rennen gewinnen. Das wäre für uns ein gutes Ergebnis, denn wir sind noch ein junges Team und müssen erst noch zusammenwachsen.“

dpa

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