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Schumi: "Geheimtest" im Silberpfeil

Michael Schumacher bestritt einen Geheimtest
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Michael Schumacher bestritt einen Geheimtest

Rockingham/Barcelona - Michael Schumacher und sein Mercedes-Team wollen bei der Bewährungsprobe von Barcelona nichts dem Zufall überlassen. Deswegen absolvierte Schumi nun einen Geheimtest.

Der Rekordweltmeister der Formel 1 spulte am Dienstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit 100 Kilometer auf einer Rennstrecke in England ab. Das deutsche Werksteam nutzte die Möglichkeit für Filmaufnahmen, erklärte Schumachers Sprecherin, Sabine Kehm, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte damit einen Bericht der “Bild“-Zeitung. Derartige Film- und Werbeaufnahmen fallen nicht unter das Testverbot während der laufenden Saison.

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer

Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Das Schläfchen vor dem Rennen - mal kürzer, mal länger - ist für Michael Schumacher zum Ritual geworden. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ja, das habe ich immer gemacht“, erzählte der mittlerweile 41-Jährige einmal. “Manchmal war ich nur eine ganz kurze Phase eingeschlummert, aber das reichte dann schon." © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
"Manchmal schlief ich auch tief und fest für eine halbe Stunde.“ Seit 1998 zelebrierte “Schumi“ sein Mittagsschläfchen. “Es war mir wichtig.“ © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Genau wie eine ungerade Startnummer. Eigentlich sollte die einstige Nummer Eins der Königsklasse mit der 4 auf dem neuen Silberpfeil ins Rennen gehen. Doch tauschte er mit Erlaubnis der Rennstall-Leitung die Startnummer mit Rivale Nico Rosberg. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Teamchef Ross Brawn wisse eben, “dass ich ungerade Startnummern lieber mag“, erklärte Schumacher. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Schließlich brachten sie ihm bislang Glück: Bei allen sieben WM-Titeln trug er eine ungerade Startnummer; fünfmal die 1 und je einmal die 3 und die 5. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Ist doch auch schön, die Nummer 1 zu sein, oder? © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Schumacher steigt auch nie von rechts ins Rennauto ein. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Sehen Sie... © Getty
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Chinesische Schriftzeichen mit den Namen seiner beiden Kinder auf seinem knallroten Helm,... © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
...ein Armband von Gattin Corinna,... © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
...ein Haifischzahn um den Hals, den er einst von einem Tauchlehrer geschenkt bekam: Ohne all das kann Schumi nicht. © Getty
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Rückblende: Bahrain 2004. Schumacher findet sein Amulett nicht. Vor der Rennpremiere des Wüstenkurses in Sachir stellt der damalige Ferrari-Pilot fest: Er hat den Glücksbringer im Hotel vergessen. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Das Amulett muss herbei. Schumachers damaliger Masseur Balbir Singh eilte in die Unterkunft, holt es, Schumacher gewinnt das Rennen und am Ende zum bislang letzten Mal die Weltmeisterschaft. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Bis heute trägt er seinen geliebten Anhänger. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
Auch Schumachers Rivale, Vizeweltmeister Sebastian Vettel, hat für gewöhnlich einen an Bord. Sein Glückscent ist schon jetzt legendär. © Getty
Das sind Schumis Rituale und Glücksbringer
“Ich habe sogar sehr viele Glücksbringer, auch wenn ich nicht allzu abergläubisch bin“, erklärte Vettel einmal. Sie entscheiden nicht über Sieg und Niederlage, geben ihrem Besitzer aber ein besseres Gefühl. So war es wohl auch mit Schumachers Schläfchen. “Es war einfach angenehmer, wenn ich es geschafft habe - ob ich es wirklich gebraucht habe, weiß ich selber nicht.“ © Getty

Schumacher konnte sich in Rockingham allerdings auch schon mal auf seinen deutlich veränderten Silberpfeil einstimmen, mit dem er am kommenden Wochenende beim Großen Preis von Spanien in die Erfolgsspur fahren will. Neben dem Chassis von den Wintertests wurden weitere Veränderungen vorgenommen. Vor allem der modifizierte Radstand soll das von Schumacher ungeliebte Untersteuern verhindern.

Vor dem fünften WM-Lauf der Saison rangiert der 41 Jährige Rückkehrer lediglich auf Platz 10 der Gesamtwertung. Teamkollege und Landsmann Nico Rosberg ist dagegen Zweiter hinter dem englischen Titelverteidiger Jenson Button von McLaren-Mercedes.

dpa

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