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"Sorry, Zurückrufen wird noch etwas dauern"

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Sebastian Vettel wird noch ein paar Telefonate führen müssen

Köln - Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich direkt nach seinem zweiten Titel neue Ziele gesetzt. Zudem erklärt er, dass er alle Glückwunsch-SMS schon beantwortet hat - es mit den Anrufen aber noch dauern kann.

„Ich fände es traurig, wenn man jetzt sagt: Alles ist vorbei, besser geht s nicht mehr. Ich denke, dass mein schönster Tag im Leben noch kommt“, sagte Vettel, der am Sonntag in Japan die erfolgreichen Titelverteidigung perfekt gemacht hatte, der Bild-Zeitung: „Man spricht ja oft davon, dass ein Zenit überschritten ist, aber bei mir ist das ganz und gar nicht so. Ich hab eben eine Leidenschaft gefunden in meinem Leben, und die kann ich hier ausleben. Das ist etwas sehr Wertvolles für mich. Das Beste an der Saison ist, dass sie noch nicht zu Ende ist.“

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Dass er erneut Weltmeister ist, sei für ihn „schwer zu realisieren“. Den zweiten Titel stellt Vettel „auf eine Stufe“ mit dem aus dem Vorjahr: „Das ist etwas Besonderes, so wie der erste Sieg in Monza immer was Besonderes bleiben wird. Natürlich zählt der Tag zu den besten Tagen meines Lebens. So einen Tag wie diesen vergisst man nicht, die Erinnerungen bleiben einem immer im Gedächtnis und im Herzen erhalten. Es gibt solche Highlights. Aber es gibt auch schlechte Erfahrungen. Niederschläge, die ganz tief irgendwo verankert sind. „

Er habe unzählige Glückwünsche erhalten, berichtete der Red-Bull-Pilot: „Die SMS hab ich beantwortet. Bei den Anrufen muss ich einige noch zurückrufen. Sorry, das wird etwas dauern!“ Der Wunsch des 24-Jährigen, der mit dem Formel-1-Tross direkt nach Südkorea weiter fliegt, ist ganz gewöhnlich. „Zeit für mich haben, vor allem Ruhe, schlafen und dann das alles begreifen“, sagte er und ergänzte schmunzelnd: „Klingt unspektakulär, ich weiß.“

sid

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